Schmerzen im oberen Rücken zählen zu den häufigsten Beschwerden im Berufsalltag. Meist steckt keine ernste Erkrankung dahinter, sondern eine muskuläre Verspannung, die sich gut beeinflussen lässt.

Was bedeuten Rückenschmerzen im oberen Rücken?
Als oberer Rücken wird der Bereich der Brustwirbelsäule zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule bezeichnet. Beschwerden hier sind meist muskulär bedingt und hängen eng mit der Körperhaltung im Alltag zusammen – anders als Schmerzen im unteren Rücken, die häufiger mit Bandscheibenproblemen zu tun haben.
Oberer Rücken (BWS)
- Zwischen den Schulterblättern
- Meist muskulär bedingt
- Ziehend, drückend, oft mit Steifheit
- Ausgelöst durch Bildschirmarbeit, Stress
Unterer Rücken (LWS)
- Unterhalb der Rippen
- Oft Bandscheiben-bedingt
- Ziehend bis stechend, teils ausstrahlend
- Ausgelöst durch fehlende Lendenstütze
Die Brustwirbelsäule: Aufbau und Funktion
Die Brustwirbelsäule (BWS) ist über Rippen mit dem Brustkorb verbunden. Das gibt Stabilität, schränkt aber ihre Beweglichkeit ein. Wird die umliegende Muskulatur über Stunden starr gehalten, ermüdet sie schnell und verkrampft.

12 Wirbel
Bilden gemeinsam den Bereich der Brustwirbelsäule.
Verbindung zu den Rippen
Sorgt für Stabilität, schränkt aber die Beweglichkeit ein.
Bandscheiben
Wirken zwischen den Wirbeln als natürliche Stoßdämpfer.
Rauten- & Trapezmuskel
Steuern Haltung und Bewegung der Schulterblätter.
Infobox: Die BWS ist von Natur aus weniger beweglich als Hals- und Lendenwirbelsäule. Umso wichtiger ist regelmäßige Bewegung, um die umliegende Muskulatur zu entlasten.
Typische Symptome bei Verspannungen im oberen Rücken
Verspannungen im oberen Rücken zeigen sich durch unterschiedliche Beschwerden. Zu den häufigsten Symptomen gehören ziehende oder drückende Schmerzen zwischen den Schulterblättern, die sich bei Bewegung oder Druck verstärken können. Viele Betroffene berichten zudem von einem Gefühl der Steifheit, das besonders morgens oder nach langem Sitzen auftritt.
Ziehende Schmerzen
Zwischen den Schulterblättern, verstärkt bei Bewegung oder Druck.
Steifheitsgefühl
Besonders morgens oder nach langem Sitzen spürbar.
Muskelverhärtungen
Tastbare Knoten in der Rückenmuskulatur.
Eingeschränkte Beweglichkeit
Beim Drehen des Oberkörpers oder Heben der Arme.
Ausstrahlende Schmerzen
In Richtung Nacken oder Schultern.
Begleitende Kopfschmerzen
Da verspannte Muskeln über muskuläre Ketten mit dem Nacken verbunden sind.
Rückenschmerzen oberer Rücken: Die häufigsten Ursachen
Die Ursachen hängen häufig mit dem Alltag am Arbeitsplatz zusammen:
Langes Sitzen in statischer Haltung
Belastet die Muskulatur der Brustwirbelsäule einseitig.
Vorgeschobene Kopfhaltung
Bei Laptop- oder Smartphone-Nutzung verlagert sich das Kopfgewicht nach vorne.
Bewegungsmangel
Die Tiefenmuskulatur verliert an Stabilität, die oberflächliche Muskulatur wird überlastet.
Psychischer Stress
Führt häufig unbewusst zu hochgezogenen Schultern und Verspannung.
Unergonomischer Arbeitsplatz
Falsch eingestellter Monitor, zu niedriger Tisch oder ein Stuhl ohne Unterstützung.

Wann solltest du einen Arzt aufsuchen?
Die meisten Verspannungen im oberen Rücken sind harmlos und lassen sich durch Bewegung und Haltungsänderung lindern. Bestimmte Warnzeichen erfordern jedoch eine ärztliche Abklärung.
Anhaltende Schmerzen über mehrere Wochen hinweg.
Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Armen und Händen.
Starke Schmerzen nach einem Unfall.
Fieber oder unerklärlicher Gewichtsverlust begleitend zu den Beschwerden.
In diesen Fällen sollte zeitnah ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden, um schwerwiegendere Ursachen auszuschließen.
Prävention: Was du selbst gegen Rückenschmerzen im oberen Rücken tun kannst
Regelmäßige Bewegung ist die wirksamste Maßnahme gegen Verspannungen im oberen Rücken. Kurze Haltungswechsel, Dehnübungen für die Schulterpartie und gezieltes Training der Rückenmuskulatur helfen, die Muskulatur zu entlasten.
Langfristig entscheidend ist jedoch, wie der Körper im Arbeitsalltag grundsätzlich sitzt. Statisches Sitzen über Stunden hinweg bleibt eine der größten Belastungen für die Muskulatur des oberen Rückens, unabhängig davon, wie viele Übungen zwischendurch gemacht werden.
Diese Hinweise sind allgemeine Anregungen und ersetzen keine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung.
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Wie Bergardi den oberen Rücken im Sitzalltag unterstützt
Genau an diesem Punkt setzt aktives Sitzen an. Die Bergardi Aktivstühle Aurelia und Aurelius sind mit der patentierten Smart Moving Technologie ausgestattet, die gezielt Bewegung in den Sitzalltag bringt. Anders als bei herkömmlichen Bürostühlen bleibt der Körper beim Sitzen nicht starr, sondern wird zu kontinuierlichen Mikrobewegungen im Bereich der Lendenwirbelsäule angeregt.
Diese Bewegung wirkt sich indirekt auch positiv auf den oberen Rücken aus. Eine stabile, aktivierte Haltung im unteren Rückenbereich unterstützt eine aufrechte Körperhaltung insgesamt, wodurch die Schulterpartie entlastet wird und typische Fehlhaltungen seltener entstehen. Im Unterschied zu einem Gymnastikball oder einem klassischen, statischen Bürostuhl bietet Bergardi dabei sowohl Stabilität als auch gezielte Bewegungsimpulse, ohne die Konzentration während der Arbeit zu beeinträchtigen.
Infobox: Laut einer Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ reduzierte aktives Sitzen Rückenschmerzen nach sechs Wochen um 76 Prozent und Ermüdung um 37 Prozent.
Wichtig ist, dass ein ergonomischer Stuhl allein keine bestehenden Beschwerden behandelt. Er ist eine sinnvolle Ergänzung zu einem aktiven Lebensstil mit ausreichend Bewegung und gezieltem Training.

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Fazit
Schmerzen im oberen Rücken sind meist muskulär bedingt und stehen in engem Zusammenhang mit der täglichen Sitzhaltung. Regelmäßige Bewegung, gezielte Dehnübungen und ein ergonomischer Arbeitsplatz sind die wirksamsten Maßnahmen gegen Verspannungen zwischen den Schulterblättern. Wer zusätzlich auf aktives Sitzen mit Smart Moving Technologie setzt, unterstützt seine Rückengesundheit langfristig.
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Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich Verspannungen im oberen Rücken lösen?
Am wirksamsten sind regelmäßige Bewegung und gezielte Dehnübungen für die Schulterpartie, etwa Schulterkreisen oder das Zusammenziehen der Schulterblätter. Kurze Haltungswechsel und bewusste Pausen während der Arbeit entlasten die Muskulatur zusätzlich. Langfristig hilft vor allem eine aufrechte, dynamische Sitzhaltung, damit sich die Verspannung nicht immer wieder aufbaut.
Wie löst man Verspannungen im Nacken und oberen Rücken?
Nacken und oberer Rücken hängen muskulär eng zusammen, da beide Bereiche über gemeinsame Muskelketten wie den Trapezmuskel verbunden sind. Sanfte Dehnungen der Nackenmuskulatur, eine bewusste Aufrichtung des Brustkorbs und regelmäßige Bewegungspausen lösen Verspannungen in beiden Bereichen gleichzeitig. Auch das Vermeiden einer vorgeschobenen Kopfhaltung bei der Bildschirmarbeit spielt eine wichtige Rolle.
Was tun bei Rückenschmerzen im mittleren Rücken?
Schmerzen im mittleren Rücken betreffen meist ebenfalls die Brustwirbelsäule und sind häufig muskulär bedingt, oft ausgelöst durch langes, einseitiges Sitzen. Bewegung, Wärme und gezielte Mobilisation der Brustwirbelsäule helfen in der Regel innerhalb weniger Tage. Halten die Schmerzen länger an oder treten sie plötzlich und stark auf, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine andere Ursache dahintersteckt.
Quellen & Studien
- Robert Koch-Institut (RKI): Prävalenz von Rücken- und Nackenschmerzen in Deutschland – Ergebnisse der Krankheitslast-Studie BURDEN 2020. Journal of Health Monitoring, Sonderheft 3/2021. Zur Studie →
- Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM): S3-Leitlinie Nicht-spezifische Nackenschmerzen, Version 3.0, 2025, AWMF-Register-Nr. 053-007. Zur Leitlinie →
- FH Gesundheitsberufe OÖ: Studie zu aktivem Sitzen und dessen Einfluss auf Rückenschmerzen und Ermüdung.
- Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR): Informationen zu rückengerechtem Verhalten am Arbeitsplatz. Zur AGR →
Hinweis:
Einiger unserer Inhalte wurden mit KI erstellt.
