Weltweit leiden rund 540 Millionen Menschen an Rückenschmerzen. Allein in Deutschland waren es im Jahr 2021 über 26 Millionen Menschen mit ärztlich dokumentierten Rückenbeschwerden. In Österreich leiden rund 2,3 Millionen Menschen an manifesten Wirbelsäulenbeschwerden.
Was passiert in deiner LWS beim Sitzen?
Die Lendenwirbelsäule ist das Zentrum deiner aufrechten Körperhaltung. Fünf Wirbelkörper, dazwischen Bandscheiben als Stoßdämpfer, umgeben von einer tiefen Muskulatur, die im Idealfall rund um die Uhr aktiv ist.
Im Stehen funktioniert das System gut. Im Sitzen gerät es unter Druck, im wörtlichsten Sinn. Die natürliche Einwärtskrümmung der LWS, die sogenannte Lordose, verflacht. Der Druck auf die Bandscheiben, besonders auf L4/L5 und L5/S1, steigt im Vergleich zum aufrechten Stand um bis zu 40 Prozent.
Das Ergebnis spürst du nach zwei, drei Stunden am Schreibtisch: ein dumpfer Druck im Kreuz. Ein leichtes Ziehen.

Verspannungen im unteren Rücken: woher sie wirklich kommen
Muskeln, die dauerhaft in derselben (statischen) Position gehalten werden, reagieren mit Schutzspannung. Sie ziehen sich zusammen, weil der Körper sie als Stützstruktur einsetzt, für die sie eigentlich nicht gebaut sind. Die Durchblutung verschlechtert sich. Stoffwechselprodukte sammeln sich im Gewebe. Der Sauerstoff wird knapp. Schmerzrezeptoren melden sich.
Was dann folgt, kennen Millionen Menschen aus eigener Erfahrung:
Dieser Teufelskreis lässt sich nicht mit einer Schmerztablette durchbrechen. Er lässt sich aber durch gezielte, regelmäßige Bewegung im Lendenbereich, unterbrechen.
Warum Bewegung die beste Medizin für die LWS ist
Mit ordentlich Bewegung, einem ergonomischen Arbeitsplatz und verbesserter Kondition lassen sich nach Einschätzung von Physiotherapeuten bis zu 90 Prozent der Rückenprobleme lösen.
Gezielte Bewegung der LWS aktiviert den Musculus multifidus und die seitliche Rumpfmuskulatur. Die Durchblutung der Bandscheiben verbessert sich. Druckspitzen auf einzelne Wirbelstrukturen werden abgebaut.
Das Problem: Die meisten Stühle, auch teure Ergonomie-Stühle, lösen dieses Problem nicht. Sie optimieren die Sitzposition. Aber eine optimale statische Position ist immer noch statisch. Und statisch ist das Problem.
Was die LWS braucht, ist kein Stütz. Sie braucht einen Reiz.

Wie Bergardi entstand: eine Geschichte, die mit einem Bandscheibenvorfall begann
Bergardi ist nicht in einem Designstudio entstanden. Es ist aus einem persönlichen Schicksalsschlag entstanden.
Der Bruder von Bergardi-Mitgründer Walter erlitt einen Bandscheibenvorfall. Was folgte, kennen viele Betroffene: Schmerzen, Schonung und Therapie. Das Grundproblem blieb ungelöst, weil die vorhandenen Sitzlösungen das Grundproblem nicht adressierten. Sie stützten. Sie korrigierten. Aber sie bewegten nicht.
Was wäre, wenn ein Stuhl nicht die Haltung fixiert, sondern den Rücken durch Bewegung aktiv trainiert, ohne dass der Nutzer dabei aufhört zu arbeiten?
Die Antwort war die Smart Moving Technologie, ein patentierter Schwenkmechanismus mit Kugellagertechnologie, entwickelt, getestet und produziert in Österreich.
„Wir haben nicht einen besseren Bürostuhl gebaut. Wir haben eine neue Art des Sitzens erfunden."
Was die Bergardi Smart Moving Technologie konkret macht
Der Mechanismus sitzt im Kern des Stuhls. Er ermöglicht eine geführte Lateralbewegung der Sitzfläche von bis zu 15 Zentimetern pro Schwung auf drei Achsen. Keine unkontrollierte Wackelbewegung wie beim Gymnasitikball. Keine passive Federung. Eine präzise, geführte Bewegung, die gezielt die Lendenwirbelsäule aktiviert.
Was das im Körper auslöst: Die Sitzfläche verschiebt sich sanft zur Seite. Die LWS führt eine natürliche Lateralflexion durch. Der Oberkörper bleibt aufrecht. Der Kopf bleibt stabil. Du kannst währenddessen tippen, telefonieren, lesen. Die Bewegung geschieht unbewusst.
- ✓15 cm Bewegungsradius auf drei Achsen — präzise geführt, nicht unkontrolliert
- ✓Unterer Rücken und Rumpfmuskulatur werden kontinuierlich aktiviert
- ✓Durchblutung der Bandscheiben verbessert sich durch regelmäßige Bewegungsreize
- ✓Kopf bleibt stabil — Arbeiten wird nicht unterbrochen
- ✓Entwickelt in Österreich
Unabhängige klinische Untersuchung nach 6 Wochen Nutzung eines Bergardi Aktivstuhls. Begleitet durch Sensormessungen, drei Bachelorarbeiten und ein Ethikvotum. Gilt als die bislang umfassendste klinische Untersuchung im Bereich Aktivsitzmöbel weltweit.
Fazit
Schmerzen im unteren Rücken entstehen nicht durch Zufall. Sie entstehen durch ein System, das auf Bewegung ausgelegt ist und täglich zur Bewegungslosigkeit gezwungen wird. Die LWS braucht keinen ergonomischen Stuhl. Sie braucht einen Stuhl, der sie bewegt.
Bergardi setzt genau dort an: mit geführter, biomechanisch sinnvoller Lateralbewegung, die die Tiefenmuskulatur aktiviert, die Bandscheiben entlastet und den Teufelskreis aus Inaktivität und Schmerz unterbricht, während du weiterarbeitest.
Prävention beginnt nicht im Fitnessstudio. Sie beginnt auf dem Stuhl, auf dem du gerade sitzt.
Quellen & Studien
- GBD 2019 Disease and Injury Incidence Collaborators. Global burden of low back pain. The Lancet, 2020.
- Gesundheitsatlas Deutschland. Rückenschmerzen: Prävalenz und regionale Verteilung. WIdO, 2022.
- Statistik Austria. Wirbelsäulenerkrankungen in Österreich. Wien, 2022.
