Schmerzen im unteren Rücken: Warum die LWS Bewegung braucht

Schmerzen im unteren Rücken: Warum die LWS Bewegung braucht

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am

Weltweit leiden rund 540 Millionen Menschen an Rückenschmerzen. Allein in Deutschland waren es im Jahr 2021 über 26 Millionen Menschen mit ärztlich dokumentierten Rückenbeschwerden. In Österreich leiden rund 2,3 Millionen Menschen an manifesten Wirbelsäulenbeschwerden.

Weltweit
540 Mio.
Menschen mit Rückenschmerzen

Was passiert in deiner LWS beim Sitzen?

Die Lendenwirbelsäule ist das Zentrum deiner aufrechten Körperhaltung. Fünf Wirbelkörper, dazwischen Bandscheiben als Stoßdämpfer, umgeben von einer tiefen Muskulatur, die im Idealfall rund um die Uhr aktiv ist.

Im Stehen funktioniert das System gut. Im Sitzen gerät es unter Druck, im wörtlichsten Sinn. Die natürliche Einwärtskrümmung der LWS, die sogenannte Lordose, verflacht. Der Druck auf die Bandscheiben, besonders auf L4/L5 und L5/S1, steigt im Vergleich zum aufrechten Stand um bis zu 40 Prozent.

Das Ergebnis spürst du nach zwei, drei Stunden am Schreibtisch: ein dumpfer Druck im Kreuz. Ein leichtes Ziehen.

+40 %
mehr Druck auf L4/L5 und L5/S1 beim Sitzen gegenüber dem aufrechten Stand
≈ 0
Aktivität im Musculus multifidus bei statischem Sitzen mit Rückenlehne
Anatomische Darstellung der Lendenwirbelsäule beim statischen Sitzen mit Druckpunkten auf den Bandscheiben L4/L5 und L5/S1

Verspannungen im unteren Rücken: woher sie wirklich kommen

Muskeln, die dauerhaft in derselben (statischen) Position gehalten werden, reagieren mit Schutzspannung. Sie ziehen sich zusammen, weil der Körper sie als Stützstruktur einsetzt, für die sie eigentlich nicht gebaut sind. Die Durchblutung verschlechtert sich. Stoffwechselprodukte sammeln sich im Gewebe. Der Sauerstoff wird knapp. Schmerzrezeptoren melden sich.

Was dann folgt, kennen Millionen Menschen aus eigener Erfahrung:

Der Teufelskreis des statischen Sitzens
1Schmerz entsteht durch Bewegungslosigkeit und Schutzspannung
2Schmerz führt zur Schonung — noch weniger Bewegung
3Schonung schwächt die Muskulatur weiter
4Schwächere Muskulatur erzeugt mehr Schmerz

Dieser Teufelskreis lässt sich nicht mit einer Schmerztablette durchbrechen. Er lässt sich aber durch gezielte, regelmäßige Bewegung im Lendenbereich, unterbrechen.


Warum Bewegung die beste Medizin für die LWS ist

Mit ordentlich Bewegung, einem ergonomischen Arbeitsplatz und verbesserter Kondition lassen sich nach Einschätzung von Physiotherapeuten bis zu 90 Prozent der Rückenprobleme lösen.

Gezielte Bewegung der LWS aktiviert den Musculus multifidus und die seitliche Rumpfmuskulatur. Die Durchblutung der Bandscheiben verbessert sich. Druckspitzen auf einzelne Wirbelstrukturen werden abgebaut.

Das Problem: Die meisten Stühle, auch teure Ergonomie-Stühle, lösen dieses Problem nicht. Sie optimieren die Sitzposition. Aber eine optimale statische Position ist immer noch statisch. Und statisch ist das Problem.

Was die LWS braucht, ist kein Stütz. Sie braucht einen Reiz.

Bergardi Aktivstuhl
Geführte Bewegung im LWS-Bereich — Tiefenmuskulatur aktiv, Kopf bleibt stabil.
Bergardi Smart Moving Technologie: Aktive Lendenwirbelsäulenbewegung beim Sitzen, Tiefenmuskulatur aktiv, Kopf stabil

Wie Bergardi entstand: eine Geschichte, die mit einem Bandscheibenvorfall begann

Bergardi ist nicht in einem Designstudio entstanden. Es ist aus einem persönlichen Schicksalsschlag entstanden.

Der Bruder von Bergardi-Mitgründer Walter erlitt einen Bandscheibenvorfall. Was folgte, kennen viele Betroffene: Schmerzen, Schonung und Therapie. Das Grundproblem blieb ungelöst, weil die vorhandenen Sitzlösungen das Grundproblem nicht adressierten. Sie stützten. Sie korrigierten. Aber sie bewegten nicht.

Was wäre, wenn ein Stuhl nicht die Haltung fixiert, sondern den Rücken durch Bewegung aktiv trainiert, ohne dass der Nutzer dabei aufhört zu arbeiten?

Die Antwort war die Smart Moving Technologie, ein patentierter Schwenkmechanismus mit Kugellagertechnologie, entwickelt, getestet und produziert in Österreich.

Bergardi Gründerteam – Entwickler der Smart Moving Technologie, produziert in Österreich
 Bergardi Gründer bei der Entwicklung

„Wir haben nicht einen besseren Bürostuhl gebaut. Wir haben eine neue Art des Sitzens erfunden."

— Bergardi Gründerteam

Was die Bergardi Smart Moving Technologie konkret macht

Der Mechanismus sitzt im Kern des Stuhls. Er ermöglicht eine geführte Lateralbewegung der Sitzfläche von bis zu 15 Zentimetern pro Schwung auf drei Achsen. Keine unkontrollierte Wackelbewegung wie beim Gymnasitikball. Keine passive Federung. Eine präzise, geführte Bewegung, die gezielt die Lendenwirbelsäule aktiviert.

Was das im Körper auslöst: Die Sitzfläche verschiebt sich sanft zur Seite. Die LWS führt eine natürliche Lateralflexion durch. Der Oberkörper bleibt aufrecht. Der Kopf bleibt stabil. Du kannst währenddessen tippen, telefonieren, lesen. Die Bewegung geschieht unbewusst.

  • 15 cm Bewegungsradius auf drei Achsen — präzise geführt, nicht unkontrolliert
  • Unterer Rücken und Rumpfmuskulatur werden kontinuierlich aktiviert
  • Durchblutung der Bandscheiben verbessert sich durch regelmäßige Bewegungsreize
  • Kopf bleibt stabil — Arbeiten wird nicht unterbrochen
  • Entwickelt in Österreich
Probier es selbst!

Hilf Jürgen bei seinen Rückenschmerzen und bewege sein Becken, um den Rücken zu trainieren. Genau so funktioniert Bergardi! Probiere es selbst aus — bewege die Maus oder den Finger über die Animation.

Statisches Sitzen vs. Bergardi Bewegung

Kein Bewegen = Schmerz Bewegen = Entlastung

Statisches Sitzen — LWS unter Druck

Schmerz / Druckpunkt LWS aktiv Kopf stabil
Klinische Studie · FH Gesundheitsberufe OÖ · 2023

Unabhängige klinische Untersuchung nach 6 Wochen Nutzung eines Bergardi Aktivstuhls. Begleitet durch Sensormessungen, drei Bachelorarbeiten und ein Ethikvotum. Gilt als die bislang umfassendste klinische Untersuchung im Bereich Aktivsitzmöbel weltweit.

−76 %
Reduktion der Rückenschmerzen
−37 %
Reduktion der Müdigkeit
6 Wo.
Studiendauer mit Sensormessung

Fazit

Schmerzen im unteren Rücken entstehen nicht durch Zufall. Sie entstehen durch ein System, das auf Bewegung ausgelegt ist und täglich zur Bewegungslosigkeit gezwungen wird. Die LWS braucht keinen ergonomischen Stuhl. Sie braucht einen Stuhl, der sie bewegt.

Bergardi setzt genau dort an: mit geführter, biomechanisch sinnvoller Lateralbewegung, die die Tiefenmuskulatur aktiviert, die Bandscheiben entlastet und den Teufelskreis aus Inaktivität und Schmerz unterbricht, während du weiterarbeitest.

Prävention beginnt nicht im Fitnessstudio. Sie beginnt auf dem Stuhl, auf dem du gerade sitzt.

Quellen & Studien

  1. GBD 2019 Disease and Injury Incidence Collaborators. Global burden of low back pain. The Lancet, 2020.
  2. Gesundheitsatlas Deutschland. Rückenschmerzen: Prävalenz und regionale Verteilung. WIdO, 2022.
  3. Statistik Austria. Wirbelsäulenerkrankungen in Österreich. Wien, 2022.

 

Was sind die häufigsten Ursachen für Schmerzen im unteren Rücken beim Sitzen?

Schmerzen im unteren Rücken beim Sitzen entstehen vor allem durch anhaltenden Druck auf die Bandscheiben L4/L5 und L5/S1, durch die Inaktivität der tiefen Rückenmuskulatur und die Verflachung der natürlichen Lendenlordose. Statisches Sitzen ohne Bewegungsreiz ist die häufigste Einzelursache.

Wie unterscheidet sich aktives Sitzen von normalem ergonomischen Sitzen?

Ein ergonomischer Bürostuhl optimiert die Sitzposition, bleibt aber statisch. Aktives Sitzen auf einer beweglichen Sitzfläche wie dem Bergardi Aktivstuhl setzt gezielte Bewegungsreize im LWS-Bereich, aktiviert die Tiefenmuskulatur und fördert die Durchblutung der Bandscheiben, während du weiterarbeitest.

Kann ein Aktivstuhl Verspannungen im unteren Rücken dauerhaft reduzieren?

Regelmäßige Nutzung eines Aktivstuhls kann Verspannungen im unteren Rücken reduzieren, weil die gezielte Bewegung den Teufelskreis aus Inaktivität und Schutzspannung unterbricht. Die klinische Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ zeigt nach sechs Wochen eine Schmerzreduktion von 76 Prozent auf den Bergardi-Stühlen.

Wann sollte ich bei Rückenschmerzen ärztliche Hilfe suchen?

Bei Schmerzen, die länger als drei Wochen anhalten, in Bein oder Fuß ausstrahlen, mit Taubheit oder Kribbeln verbunden sind oder nach einem Unfall auftreten, ist ärztliche Abklärung notwendig. Ein Aktivstuhl ist eine präventive und unterstützende Maßnahme, kein Ersatz für medizinische Behandlung.

Ist der Bergardi Aktivstuhl auch bei bestehendem Bandscheibenvorfall geeignet?

Bei diagnostiziertem Bandscheibenvorfall sollte die Nutzung vorab mit einem Arzt oder einer Physiotherapeutin abgesprochen werden. Für unspezifische, chronische Rückenschmerzen und zur Prävention ist der Bergardi Aktivstuhl klinisch belegt geeignet.

Was macht die Bergardi Smart Moving Technologie anders als ein Gymnastikball?

Ein Gymnastikball erzeugt unkontrollierte Bewegungen in alle Richtungen und bietet keine geführte Stabilität. Die Bergardi Smart Moving Technologie führt eine präzise Lateralbewegung auf drei Achsen mit definiertem Bewegungsradius durch. Der Kopf bleibt dabei stabil, die Arbeit wird nicht unterbrochen.

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