Alternativen zum Bürostuhl werden immer häufiger gesucht, weil viele Menschen trotz „ergonomischem“ Stuhl nicht wirklich rückenschonend sitzen. Dieser Beitrag zeigt dir, welche Alternativen es wirklich gibt – und woran du erkennst, ob ein Schreibtischstuhl gut rückenschonend ist.
Die beste Alternative zum Bürostuhl ist meist ein bewegungsgeführter Aktivstuhl: nicht instabil wie ein Ball, nicht passiv wie Komfortstühle, sondern kontrolliert beweglich. Ein Stuhl als Hocker eignet sich oft gut für kurze Phasen. Ein Schreibtischstuhl ist nur dann wirklich rückenschonend , wenn er Beckenposition + Mikrobewegung unterstützt.
Warum klassische Bürostühle oft nicht rückenschonend sind
Viele herkömmliche Bürostühle sind auf passives Sitzen ausgelegt. Sie stützen den Körper, nehmen ihm aber gleichzeitig muskuläre Arbeit ab. Kurzfristig fühlt sich das bequem an, langfristig führt es jedoch dazu, dass die tiefe Rumpf und Rückenmuskulatur an Aktivität verliert. Genau diese Muskulatur ist entscheidend für Stabilität und Schmerzfreiheit der Wirbelsäule.

Eine europaweite Arbeitsplatzstudie zeigt, dass weniger als 30 Prozent der Büroangestellten tatsächlich auf einem korrekt eingestellten ergonomischen Bürostuhl sitzen. Noch geringer ist der Anteil jener, die die vorhandenen Funktionen aktiv nutzen. Das bedeutet: Selbst wenn ein ergonomischer Bürostuhl vorhanden ist, wird er in der Praxis häufig nicht ergonomisch genutzt.
Merksatz: Bequem ist nicht automatisch Schreibtischstuhl gut rückenschonend. Ein Stuhl wird erst dann rückenschonend, wenn er Bewegung ermöglicht und nicht nur „abstützt“.
Typische Probleme klassischer Bürostühle sind daher:
- starre Sitzhaltung über mehrere Stunden
- geringe Aktivierung der tiefen Rumpf und Beckenmuskulatur
- passives Zurücklehnen statt aktiver Aufrichtung
- eingeschränkte Beckenbeweglichkeit
Komfort verkauft sich gut, ist aber aus orthopädischer Sicht oft kontraproduktiv. Ein Schreibtischstuhl ist nur dann wirklich rückenschonend, wenn er Bewegung zulässt und fördert.

Alternativen zum Bürostuhl: Welche Optionen gibt es wirklich?
Alternativen zum Bürostuhl umfassen Sitzlösungen, die nicht auf reine Unterstützung, sondern auf aktive Haltung abzielen. Entscheidend ist dabei immer das Verhältnis von Stabilität und Bewegung.
Wenn du schnell entscheiden willst
- Kurze Phasen (30–90 Min): Stuhl Hocker
- Übungen / Pausen: Gymnastikball (nicht als Dauerstuhl)
- Ganzer Arbeitstag: bewegungsgeführter Aktivstuhl
Woran du erkennst, ob es „wirklich“ hilft
- Becken bleibt aktiv & aufgerichtet
- Mikrobewegung passiert automatisch
- Muskelkater ist möglich
- Kein Dauer-Ausgleich (Nacken/Schulter)
- Du ermüdest weniger
- Sitzen ist teilweise anstrengend
- Aufstehen ist angenehm
1. Stuhl Hocker als Alternative
Ein Stuhl Hocker ohne Rückenlehne zwingt den Körper, sich selbst zu stabilisieren. Das Becken bleibt beweglicher, die Rumpfmuskulatur arbeitet aktiver als auf klassischen Bürostühlen.
Ohne Lehne
- maximale Eigenaktivität
- hohe Bewegungsfreiheit
- schnelle Ermüdung bei langen Sitzzeiten
Mit Lehne
- etwas mehr Stabilität
- weiterhin aktive Sitzhaltung
- begrenzte Entlastung
👉 Fazit: Ein Stuhl Hocker eignet sich gut für kurze, konzentrierte Sitzphasen, ist aber keine Lösung für einen ganzen Arbeitstag.
Zum Sattelhocker
Bergardi Bürohocker:
Der Bergardi Bürohocker ist bewusst für kurze Sitzzeiten konzipiert. Mit Fußteller, ohne Rückenlehne und sehr hoher Sitzposition eignet er sich ideal für Tätigkeiten an einem festen Arbeitsplatz, bei denen häufiges Aufstehen sinnvoll ist.
Zum Bürohocker
2. Gymnastikball als Sitzalternative
Der Gymnastikball wird häufig als gesunde Alternative zum Bürostuhl beworben. Tatsächlich erzeugt er Instabilität und fördert kurzfristig Bewegung.
Das Problem:
Die fehlende Führung führt zu permanenter Ausgleichsarbeit. Studien zeigen, dass diese Dauerinstabilität insbesondere im unteren Rücken und im Nacken zu Überlastung führen kann. Zudem fehlt jede gezielte Aufrichtung des Beckens.
👉 Fazit: Der Gymnastikball ist sinnvoll für Übungen, nicht als dauerhafte Sitzlösung oder Ersatz für einen Schreibtischstuhl rückenschonend.

3. Aktivstühle als moderne Alternative zum Bürostuhl
Die medizinisch sinnvollste Alternative zum klassischen Bürostuhl sind bewegungsgeführte Aktivstühle. Sie kombinieren gezielte Bewegung mit ausreichender Stabilität.
Der entscheidende Unterschied:
- nicht instabil wie ein Ball
- nicht passiv wie ein Komfortstuhl
- sondern kontrolliert beweglich
Diese Stühle ermöglichen Bewegung zwischendurch im Sitzen, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen.

Zu den Aktivstühlen
Was macht einen Schreibtischstuhl wirklich rückenschonend?
Ein Schreibtischstuhl gut rückenschonend zu gestalten bedeutet, zentrale biomechanische Anforderungen zu erfüllen:
Aktive Beckenposition
Das Becken bestimmt die Statik der gesamten Wirbelsäule. Eine Sitzfläche, die zu groß ist oder falsch genutzt wird, führt zu Instabilität. Der Abstand zur Sitzkante sollte maximal zwei Fingerbreiten betragen, um ein Kippen des Beckens zu vermeiden.
Einstellbare Lordosenstütze
Eine gute Lordosenstütze unterstützt die natürliche Lendenkrümmung, ohne sie zu fixieren. Fixierte Systeme schalten Muskulatur ab und fördern Fehlhaltungen.

Bewegung statt Fixierung
Die Wirbelsäule ist für Bewegung gemacht. Starre Sitzsysteme erhöhen nachweislich die Muskelspannung und fördern Verspannungen.
Stabilität trotz Dynamik
Zu viel Instabilität erzeugt Schutzspannung. Hochwertige Aktivstühle führen Bewegung kontrolliert und gezielt.
Automatische Aufrichtung
Der beste Stuhl verbessert die Haltung, ohne dass du permanent bewusst korrigieren musst.
👉 Diese Punkte sind die entscheidenden Faktoren, die hochwertige Aktivstühle von einfachen Alternativen zum Bürostuhl unterscheiden und die einen Schreibtischstuhl rückenschonend machen.
Bergardi als rückenschonende Alternative zum Bürostuhl
Die patentierte Smart Moving Technologie ermöglicht eine kontrollierte laterale Bewegung auf einer Achse. Dadurch wird die tiefe Muskulatur im Bereich der Lendenwirbelsäule gezielt aktiviert, während der Oberkörper stabil bleibt.
Ergebnisse:
- kontinuierliche Aktivierung der Tiefenmuskulatur
- bessere Durchblutung im Sitzalltag
- automatische Aufrichtung
- weniger Ermüdung und Verspannung
In einer unabhängigen klinischen Untersuchung zeigten Nutzer nach 6 Wochen durchschnittlich 76 Prozent weniger Rückenschmerzen. Bergardi eignet sich sowohl für den Büroalltag als auch für Praxis und Therapieräume.
Hier geht's zur klinischen Studie
Sattelstuhl oder Ergostuhl: Welche Alternative passt besser?
Sattelstuhl als Bürostuhl Alternative
Der Bergardi Sattelstuhl richtet das Becken automatisch auf und bringt die Wirbelsäule in ihre physiologische Position. Die Eingewöhnung dauert meist einige Wochen, vergleichbar mit einem Fahrrad- oder Pferdesattel.
Vorteile:
- aufrechteste Sitzhaltung
- maximale Aktivierung
- größte Effekte auf Rücken und Haltung
Ideal bei bestehenden Rückenproblemen und in Kombination mit einem höhenverstellbaren Tisch.
Ergostuhl als rückenschonender Schreibtischstuhl
Der Ergostuhl verbindet klassische Sitzform mit aktiver Bewegung. Er fühlt sich vertrauter an und ist für 8 Stunden Büroarbeit geeignet.
- ergonomische Sitzfläche
- dynamische Bewegung
- etwas weniger aufrecht als der Sattelstuhl
Ideal für Nutzer, die eine sanfte Umstellung bevorzugen.
| Kriterium | Sattelstuhl | Ergostuhl |
|---|---|---|
| Haltung / Aufrichtung | Sehr hoch | Hoch |
| Einstieg / Gewöhnung | etwas Eingewöhnung | sehr schnell |
| Für lange Büroarbeit | mit Steh-/Wechselkonzept sehr gut | sehr gut |
| Bei Rückenproblemen | sehr geeignet | geeignet |
Der Bergardi Kalorienrechner zeigt, wie viel zusätzliche Kalorien du durch dynamisches Sitzen im Alltag verbrennen kannst. Im Gegensatz zu herkömmlichem Sitzen bleibt der Körper auf einem Bergardi-Stuhl kontinuierlich in Bewegung. Die patentierte Smart Moving Technologie erzeugt kontrollierte, seitliche Bewegungen aus dem Becken und der Lendenwirbelsäule. Dadurch wird die tiefe Rumpf- und Rückenmuskulatur dauerhaft aktiviert.
Diese Form der semi-aktiven Bewegung erhöht den Energieverbrauch, ohne dass bewusstes Training notwendig ist. Gerade bei langen Bürozeiten summiert sich dieser Effekt über mehrere Stunden und kann einen relevanten Beitrag zur täglichen Kalorienbilanz leisten.
Bergardi Kalorienrechner: Zusätzlicher Kalorienverbrauch im Sitzen
Konservatives Modell (realistisch, ohne Übertreibung): Der Bergardi-Boost wird mit einem Realwelt-Faktor berechnet und ist zusätzlich auf max. 300 kcal pro Tag gedeckelt (bei intensiver Bewegung).
Deckelung: max. 300 kcal/TagBerechnung (Näherung): kcal/min = MET × 3,5 × Gewicht(kg) / 200. Der Bergardi-Boost wird konservativ mit einem Realwelt-Faktor berücksichtigt und ist auf max. 300 kcal/Tag gedeckelt.
Fazit: Bewegung im Sitzen entscheidet
Nicht jeder bequeme Stuhl ist gesund. Wer langfristig Schreibtischstuhl gut rückenschonend sitzen möchte, sollte nach einem Sitzkonzept suchen, das Bewegung integriert.
Ein Stuhl Hocker oder Gymnastikball kann ergänzen, ersetzt aber keinen Schreibtischstuhl rückenschonend für den Alltag. Bewegungsgeführte Aktivstühle wie Bergardi kombinieren Stabilität und Aktivität und bieten damit die sinnvollste Alternative zum Bürostuhl.
👉 Entscheidend ist nicht der Preis, sondern das Sitzkonzept.
Quellen & Studien
- Underwood, P., & Sims, J. (2018). Do office workers adjust their chairs? End-user knowledge, use and barriers to chair adjustment. University of Derby. https://repository.derby.ac.uk/handle/10545/623936
- Robertson, M. M., Ciriello, V. M., & Garabet, A. M. (2013). Office ergonomics training and a sit–stand workstation: Effects on musculoskeletal and visual symptoms and performance of office workers. Applied Ergonomics, 44(1), 73–85. https://doi.org/10.1016/j.apergo.2012.05.001




