Gymnastikball während der Schwangerschaft

Gymnastikball während der Schwangerschaft

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am

Ein Gymnastikball bietet Schwangeren eine Vielzahl an Vorteilen: Er entlastet den Rücken, verbessert die Haltung und sorgt für mehr Beweglichkeit im Beckenbereich. Der Ball fördert eine aufrechte Sitzhaltung, aktiviert die Muskulatur und lindert Rückenschmerzen.

Gymnastikball in der Schwangerschaft nutzen

Warum ein Gymnastikball während der Schwangerschaft?

Besonders der Beckenboden profitiert von regelmäßigen Übungen mit dem Ball. Sanfte Schaukelbewegungen stärken diesen sensiblen Bereich, was nicht nur die Geburt erleichtert, sondern auch die Erholung danach unterstützt.

Wusstest du, dass ein ergonomischer Bergardi-Stuhl diese Vorteile ergänzt? Während der Gymnastikball nur für kurze Zeit genutzt werden sollte, ermöglicht der Bergardi-Stuhl ein gesundes und bequemes Sitzen über Stunden hinweg. Seine dynamische Smart Moving Technologie kombiniert Bewegung und Ergonomie, um deinen Körper optimal zu unterstützen. Dies macht den Bergardi-Stuhl zu einem idealen Begleiter während der Schwangerschaft.

Der Bergardi-Sattelstuhl kräftigt das Becken und hält die Wirbelsäule in der natürlichen S-Form, was sich besonders für schwangere Frauen positiv auswirkt.


Warum ein starker Beckenboden wichtig ist

Der Beckenboden spielt eine zentrale Rolle während der Schwangerschaft und Geburt. Ein gut trainierter Beckenboden stabilisiert den Rumpf, schützt vor Inkontinenz und hilft dem Baby, die optimale Geburtsposition einzunehmen. Übungen auf dem Gymnastikball oder einem Bergardi-Stuhl sind ideale Möglichkeiten, diesen Bereich sanft zu trainieren.

Infografik: Beckenboden trainieren in der Schwangerschaft


Ist ein Gymnastikball in der Schwangerschaft sicher?

Grundsätzlich gilt der Gymnastikball als sichere und schonende Trainingsmethode für Schwangere, sofern einige Grundregeln beachtet werden. Wähle die passende Ballgröße, sodass deine Hüften beim Sitzen leicht höher als die Knie sind, und achte auf einen rutschfesten Untergrund.

  • Nutze den Ball auf einem stabilen, rutschfesten Untergrund.
  • Führe Übungen langsam und kontrolliert aus, ohne ruckartige Bewegungen.
  • Halte dich bei Bedarf an einer Wand oder einem Stuhl fest, besonders in den letzten Schwangerschaftswochen.
  • Höre auf deinen Körper: Bei Schwindel, Ziehen oder Unwohlsein die Übung sofort abbrechen.

Wichtig: Sprich vor Beginn eines neuen Trainingsprogramms in der Schwangerschaft mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme, besonders bei Risikoschwangerschaften oder Vorerkrankungen.


Übungen mit dem Gymnastikball oder Aktivstuhl

Die folgenden Übungen helfen Schwangeren, Rückenschmerzen zu lindern und den Beckenboden zu stärken:

Wandstütze mit Ball

Stelle dich mit dem Rücken an eine Wand und klemme den Gymnastikball zwischen dein Kreuzbein und die Wand. Alternativ kannst du diese Übung auch auf dem Boden durchführen. Bewege dich langsam auf und ab. Diese Übung lockert Verspannungen und stärkt den unteren Rücken.

Wandstütze mit dem Gymnastikball während der Schwangerschaft

Beckenkreisel im Sitzen

Setze dich aufrecht auf den Gymnastikball oder den Bergardi-Stuhl. Kreise das Becken 10-mal in jede Richtung. Dank der Smart Moving Technologie des Bergardi-Stuhls kannst du diese Übung auch besonders sanft und effektiv im Sitzen durchführen.

Beckenkreisel im Sitzen auf dem Gymnastikball

Beckenmobilisation im Vierfüßlerstand

Knie dich vor den Gymnastikball und lege deinen Oberkörper darauf. Kreise das Becken 10-mal in jede Richtung. Diese Übung verbessert die Beweglichkeit des Beckens und fördert die Durchblutung.

Beckenmobilisation im Vierfüßlerstand mit dem Gymnastikball

Wann solltest du auf den Gymnastikball verzichten?

In manchen Situationen ist besondere Vorsicht geboten oder ein Verzicht auf den Gymnastikball sinnvoll:

  • Bei ärztlich festgestellter Risikoschwangerschaft oder Frühgeburtsbestrebungen
  • Bei starkem Schwindel, Kreislaufproblemen oder Gleichgewichtsstörungen
  • Bei akuten Schmerzen im Becken- oder Rückenbereich, ohne vorherige Rücksprache mit einer Fachperson
  • In den letzten Schwangerschaftswochen nur mit zusätzlicher Absicherung, etwa durch Festhalten

Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu viel mit der Hebamme oder dem behandelnden Arzt Rücksprache halten, als ein unnötiges Risiko einzugehen.


Bergardi-Stühle für die Schwangerschaft

Der Bergardi-Stuhl ist die perfekte Ergänzung für Schwangere, die Wert auf eine gesunde Sitzhaltung legen. Seine einzigartige Smart Moving Technologie kombiniert ergonomisches Sitzen mit sanfter Bewegung. Diese Innovation macht den Bergardi-Stuhl zum Vorreiter in der ergonomischen Sitztechnologie.

Wusstest du, dass der größte deutsche Verein für Rückengesundheit, die AGR (Aktion Gesunder Rücken), die Bergardi-Stühle 2022 als besonders rückenfreundlich ausgezeichnet hat? Entwickelt in Zusammenarbeit mit führenden Medizinern und Ergonomie-Experten, bieten die Stühle eine optimale Unterstützung für den Rücken und den Beckenboden – ideal für die Anforderungen während der Schwangerschaft.

Übungen im Sitzen auf dem Bergardi-Stuhl während der Schwangerschaft

Vorteile der Bergardi-Stühle:

  • 💡Kombiniert ergonomisches Sitzen mit sanfter Bewegung.
  • 💡Entlastet den unteren Rücken und stärkt die Muskulatur.
  • 💡Fördert eine gesunde Haltung über Stunden hinweg.

Wichtiger Hinweis nach der Geburt: In den ersten Wochen nach der Geburt empfehlen wir, deinen Arzt oder deine Hebamme zu fragen, ab wann aktives Sitzen auf einem Bergardi-Stuhl für dich wieder sinnvoll ist. Danach ist Bergardi ein idealer Begleiter für den Alltag.



Fazit

Ein Gymnastikball ist während der Schwangerschaft ein wertvolles Hilfsmittel, um Rückenschmerzen zu lindern, den Beckenboden zu stärken und beweglich zu bleiben. Für den Alltag am Schreibtisch oder Zuhause bietet ein ergonomischer Bergardi-Stuhl eine ideale Ergänzung: Er verbindet die aktivierende Wirkung des Balls mit der Stabilität und dem Komfort, die du gerade in der Schwangerschaft über längere Sitzphasen hinweg brauchst.


Häufige Fragen

Ist ein Gymnastikball in der Schwangerschaft sicher?

Ja, grundsätzlich gilt der Gymnastikball als sichere Trainingsmethode für Schwangere, sofern die richtige Ballgröße gewählt wird, der Untergrund rutschfest ist und Übungen langsam sowie kontrolliert ausgeführt werden.

Wie hilft der Gymnastikball dem Beckenboden?

Sanfte Schaukel- und Kreisbewegungen auf dem Ball aktivieren und kräftigen den Beckenboden, was die Geburt erleichtern und die Erholung danach unterstützen kann.

Wie lange sollte ich täglich auf dem Gymnastikball sitzen?

Der Gymnastikball sollte nur für kurze, aktive Phasen genutzt werden. Für längeres, bequemes Sitzen über Stunden hinweg eignet sich ein ergonomischer Stuhl mit dynamischer Sitzmechanik besser.

Kann ich auch nach der Geburt einen Bergardi-Stuhl nutzen?

Ja, allerdings solltest du in den ersten Wochen nach der Geburt zunächst deinen Arzt oder deine Hebamme fragen, ab wann aktives Sitzen für dich wieder sinnvoll ist.



Quellen & Studien

  1. Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR): Auszeichnung Bergardi-Stühle 2022.
  2. Bergardi intern: Unabhängige klinische Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ zu Rückenschmerzen und Müdigkeit bei Nutzung der Bergardi Aktivstühle.

Hinweis zur Bildgestaltung

Einige der in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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Welche Ballgröße ist für die Schwangerschaft geeignet?

Die richtige Größe richtet sich nach deiner Körpergröße: Bei 1,50–1,65 m eignet sich meist ein 55-cm-Ball, bei 1,65–1,80 m ein 65-cm-Ball und darüber ein 75-cm-Ball. Beim Sitzen sollten deine Hüften leicht höher als die Knie sein.

Kann der Gymnastikball die Geburt erleichtern?

Sanftes Kreisen und Schaukeln auf dem Ball kann helfen, das Baby in eine günstige Geburtsposition zu bringen, und lockert die Beckenmuskulatur. Viele Kreißsäle setzen Gymnastikbälle deshalb auch während der Wehen ein.

Ab welchem Schwangerschaftsmonat kann ich mit dem Gymnastikball trainieren?

Grundsätzlich ist Training mit dem Gymnastikball in jedem Trimester möglich, sofern keine Risikoschwangerschaft vorliegt. Sprich am besten zu Beginn jedes Trimesters kurz mit deiner Hebamme oder Ärztin, ob aus deiner individuellen Situation etwas dagegenspricht.

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