Durchblutung fördern: Tipps für den Alltag

Durchblutung fördern: Tipps für den Alltag

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am

Durchblutung ankurbeln heißt Sauerstoff, Energie und Regeneration verbessern. Hier erfährst du, was die Durchblutung fördert und welche Übungen sofort wirken. Schon kleine, regelmäßige Impulse reichen: Bewegung, Atmung, Temperaturreize oder dynamisches Sitzen.

Eine stabile Durchblutung ist die Grundlage jeder körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Über das Blut gelangen Sauerstoff, Glukose, Mineralstoffe und Hormone zu Muskeln, Organen und Gehirn, gleichzeitig werden Stoffwechselendprodukte wie Kohlendioxid oder Laktat abtransportiert. Nur wenn dieser Kreislauf ungehindert funktioniert, bleibt das Gewebe optimal versorgt und Ermüdung tritt später ein. Langes Sitzen, Bewegungsmangel und Stress verschlechtern die Mikrozirkulation, also die Durchblutung der kleinsten Gefäße.


Wie funktioniert die Durchblutung im Körper?

Das Herz pumpt mit jedem Schlag Blut durch die Arterien in die Kapillaren, wo Sauerstoff und Nährstoffe an die Zellen abgegeben werden. Danach fließt das Blut über die Venen zurück zum Herzen.

Durchblutung erklärt: Blutkreislauf von Herz, Arterien, Kapillaren und Venen

Drei Faktoren bestimmen den Blutfluss:

Herzleistung
Pumpkraft, mit der das Blut durch den Körper bewegt wird
Gefäßweite
Wie weit sich Arterien und Kapillaren öffnen können

Muskelpumpe: Jede Muskelkontraktion presst Blut aktiv durch die Venen zurück zum Herzen. Bewegst du dich nicht, fällt dieser Unterstützungsmechanismus weitgehend weg.


Anzeichen einer schlechten Durchblutung

Störungen der Durchblutung machen sich oft zuerst durch unspezifische Beschwerden bemerkbar:

  • Kalte Hände und Füße
  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Fingern, Zehen oder Gliedmaßen
  • Schnelle Ermüdung und Konzentrationsprobleme
  • Ein Schweregefühl in den Beinen nach langem Sitzen oder Stehen
  • Blasse oder bläuliche Hautverfärbungen an Fingern oder Zehen

Wichtig: Leichte Anzeichen lassen sich meist durch mehr Bewegung und angepasste Gewohnheiten verbessern. Bei anhaltenden, starken Symptomen wie dauerhafter Taubheit oder nicht heilenden Wunden solltest du ärztlichen Rat einholen.


Ursachen für eine schlechte Durchblutung

  • Ergonomische Fehlhaltungen im Büro: Druckstellen durch falsches Sitzen behindern die Blutzirkulation an Oberschenkeln und Gesäß, besonders bei starren Stühlen. Dynamische Sitzpositionen und kurze Bewegungspausen wirken dem entgegen.
  • Zu wenig Flüssigkeit: Dehydration macht das Blut zähflüssiger und verlangsamt den Nährstofftransport. Regelmäßiges Trinken unterstützt den Kreislauf.
  • Bewegungsmangel: Ohne Muskelaktivität bleibt die Wadenpumpe inaktiv, der venöse Rückfluss verlangsamt sich, Stauungen entstehen.
  • Stress: Chronischer Stress verengt die Blutgefäße und erhöht die muskuläre Grundspannung.

Bewegung fördert Durchblutung – so funktioniert's

Körperliche Aktivität steigert die Pumpleistung des Herzens, erweitert die Gefäße und verbessert die Durchblutung bis in die feinsten Kapillaren.

Gehen, Radfahren oder Schwimmen aktivieren große Muskelgruppen und steigern kurzfristig Herzfrequenz und Sauerstoffversorgung. Regelmäßiges Ausdauertraining fördert langfristig neue Kapillaren, bessere Gefäßelastizität und niedrigeren Blutdruck. Auch kleine Alltagsbewegungen zählen: Fersen- und Zehenheben, kurze Spaziergänge oder bewegte Sitzhaltungen aktivieren die Wadenpumpe und verhindern venöse Stauung.

Ernährung als Ergänzung: Omega-3-Fettsäuren, Beeren, Zitrusfrüchte und grüner Tee verbessern die Gefäßfunktion. Zucker, Alkohol und Nikotin verengen Gefäße und sollten reduziert werden.


Übungen für bessere Durchblutung

Ausdaueraktivitäten wie Gehen, Radfahren oder Schwimmen fördern die Durchblutung am stärksten. Kombiniere sie mit Mikrobewegungen im Sitzen, etwa auf einem ergonomischen Bergardi-Stuhl.

1. Fersen- und Zehenheben im Sitzen

Ziel: Aktiviert die Wadenpumpe und regt den venösen Rückfluss an.

  • 1Aufrecht sitzen, Füße flach auf dem Boden.
  • 2Fersen anheben, Zehen bleiben unten, dann umgekehrt.
  • 320–30 Wiederholungen, zügig und rhythmisch.
  • Fersenheben mit den Bergardi-Stühlen

2. Katze-Kuh 

Ziel: Bringt Mobilität in den unteren Rücken und fördert die Durchblutung.

  • 1Aufrecht positionieren, Füße stabil, Hände locker auf den Oberschenkeln.
  • 2Kuh: Becken nach vorne kippen, leichtes Hohlkreuz, Brustkorb heben.
  • 3Katze: Becken nach hinten kippen, Rücken runden, Kinn zur Brust.
  • 4Einatmen in der Kuh-, ausatmen in der Katzen-Position. 10–15 Wiederholungen.
  • Übung Katze Kuh
Dieses Bild wurde mit KI erstellt

3. Kurzer Spaziergang oder Treppensteigen

Ziel: Aktiviert große Muskelgruppen und bringt den Kreislauf schnell in Schwung.

Schon 3–5 Minuten zügiges Gehen oder ein paar Stockwerke Treppensteigen steigern Herzfrequenz und Blutfluss spürbar, ideal als Pause zwischen Sitzphasen.

Dieses Bild wurde mit KI erstellt


Weitere Alltagstipps zur Durchblutungsförderung

Neben Bewegung helfen weitere einfache Impulse:

Infografik: Wichtige Alltagstipps, um die Durchblutung anzuregen

Wechselduschen
Kalt-warme Reize trainieren die Gefäße durch abwechselndes Zusammenziehen und Erweitern. Wirksam: kaltes Wasser über Arme und Beine oder eine morgendliche Wechseldusche.

Trockenbürsten oder Massieren
Kräftiges Reiben über Beine, Arme oder Nacken regt die Mikrozirkulation an, fördert den Lymphfluss und bringt sofort Wärme zurück.

Beine hochlagern
Entlastet die Venen und fördert die Rückführung des Bluts zum Herzen, ideal nach langem Stehen oder Sitzen.

Ausreichend trinken
Wasser oder ungesüßter Tee halten das Blut dünnflüssig und den Nährstofftransport reibungslos in Gang.


Ergonomische Bewegung am Arbeitsplatz

Statisches Sitzen verringert den Blutfluss und fördert Ermüdung. Häufige Haltungswechsel, kleine Bewegungen im Sitzen und Stehen sowie regelmäßige Muskelaktivierung regen die Mikrozirkulation dagegen an.

Besonders effektiv: der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen an einem höhenverstellbaren Tisch. So bleibt die Durchblutung aktiv, der Stoffwechsel effizient und das Herz-Kreislauf-System entlastet.

Zwei Personen sitzen aktiv am ergonomischen Arbeitsplatz mit Bergardi-Stühlen

Wie Bergardi-Stühle die Durchblutung verbessern

Bergardi-Stühle sind speziell für dynamisches Arbeiten entwickelt: Ihre Smart Moving Mechanik ermöglicht natürliche Bewegungen aus der Hüfte, aktiviert die tiefe Rumpfmuskulatur und verhindert lokale Druckstaus. In Kombination mit einem höhenverstellbaren Tisch entsteht ein ergonomisch-dynamischer Arbeitsplatz, der Durchblutung fördert, Wirbelsäule stabilisiert und Leistungsfähigkeit über den Tag erhält.

Jede Mikrobewegung aus der Hüfte aktiviert Muskelgruppen, die beim Sitzen normalerweise inaktiv bleiben, vor allem im Becken-, Gesäß- und Lendenbereich. Diese rhythmische Aktivität wirkt wie eine sanfte Kreislauftherapie: Der venöse Rückfluss wird gefördert, die Kapillardurchblutung verbessert und die Sauerstoffversorgung im Gehirn gesteigert. Im Gegensatz zu starren Sitzflächen, die den Druck punktuell konzentrieren, verteilt Bergardi die Belastung dynamisch.

Der dynamische Bergardi-Stuhl auf einen Blick:

Aktiviert Kreislauf und Mikrozirkulation

Reduziert muskuläre Ermüdung und Druckstellen

Hält Körpertemperatur und Energie stabil

Entlastet Wirbelsäule und Gelenke

Fördert Konzentration und mentale Leistungsfähigkeit

Dynamischer Bergardi Bürohocker für eine bessere Durchblutung

Fazit

Eine gute Durchblutung ist das Ergebnis bewusster Bewegung und gesunder Routinen. Schon kleine Impulse wie ein Spaziergang, tiefes Atmen, ein Glas Wasser oder dynamisches Sitzen halten den Kreislauf in Schwung.

Ergonomische Lösungen wie die Bergardi-Stühle integrieren diesen Effekt direkt in den Alltag: Mikrobewegungen aus der Hüfte halten die Muskulatur aktiv und den Blutfluss konstant. Wer Bewegung in den Alltag bringt, verbessert Energie, Konzentration und Wohlbefinden.


Häufige Fragen

Was fördert die Durchblutung am schnellsten?

Bewegung wirkt am schnellsten: Schon Fersen- und Zehenheben, ein kurzer Spaziergang oder Treppensteigen aktivieren die Muskelpumpe und bringen den Blutfluss innerhalb weniger Minuten spürbar in Schwung.

Wie kann ich die Durchblutung im Sitzen steigern?

Dynamisches Sitzen mit Hüftbewegung, etwa auf einem Bergardi-Stuhl, hält den Blutfluss konstant. Ergänzend helfen kleine Übungen wie Fersen-Zehen-Wippen oder eine bewegte Beckenposition zwischendurch.

Welche Ursachen hat eine schlechte Durchblutung im Alltag?

Häufige Ursachen sind langes, starres Sitzen mit Druckstellen an Oberschenkeln und Gesäß, zu wenig Flüssigkeitszufuhr, Bewegungsmangel und chronischer Stress, der die Gefäße verengt.

Wie kann ein Bergardi-Stuhl die Durchblutung verbessern?

Die Smart Moving Technologie ermöglicht kontinuierliche Mikrobewegungen aus der Hüfte. Das aktiviert Becken-, Gesäß- und Lendenmuskulatur, fördert den venösen Rückfluss und verbessert die Kapillardurchblutung – ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand im Alltag.

Quellen & Studien

  1. Nahrin: Tipps für eine gesunde Durchblutung. nahrin.ch
  2. PraxisVITA: Durchblutung verbessern – 6 Tipps für Ihren Alltag. praxisvita.de
  3. Bergardi intern: Unabhängige klinische Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ zu Rückenschmerzen und Müdigkeit bei Nutzung der Bergardi Aktivstühle.

Hinweis zur Bildgestaltung: Einige der in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.


FAQs Durchblutung fördern

Welche Lebensmittel fördern die Durchblutung zusätzlich?

Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren wie Fisch und Leinöl, Beeren, Zitrusfrüchte, Knoblauch und grüner Tee unterstützen die Gefäßfunktion. Zucker, Alkohol und Nikotin sollten reduziert werden, da sie die Gefäße verengen.

Wie äußert sich eine schlechte Durchblutung im Alltag?

Typische Anzeichen sind kalte Hände und Füße, Konzentrationsprobleme, schnelle Ermüdung oder ein Schweregefühl in den Beinen nach langem Sitzen. Diese Symptome entstehen meist durch eine verminderte Mikrozirkulation.

Wie oft sollte ich Bewegungspausen für die Durchblutung einlegen?

Idealerweise alle 45–60 Minuten für 2–3 Minuten aufstehen, gehen oder dehnen. Kombiniert mit dynamischem Sitzen dazwischen bleibt die Mikrozirkulation den ganzen Arbeitstag über aktiv.

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