gesund und richtig sitzen

So sitzt du wirklich gesund und richtig

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am

Hast du dich jemals gefragt, warum du nach einem langen Arbeitstag Rückenschmerzen hast oder dich verspannt fühlst? Die meisten von uns verbringen den Großteil ihres Tages sitzend – im Büro, im Auto oder vor dem Fernseher. Doch leider sitzen die meisten von uns nicht richtig. Allein in Österreich arbeiten rund 2 Millionen Angestellte täglich in Büros und sitzen dabei mehr als vier Stunden am Tag.

Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen
+147 % durch langes Sitzen (WHO)
Muskel-Skelett-Beschwerden
-40 % mit dynamischem Stuhl + höhenverstellbarem Tisch
Rückenschmerzen aufgrund statischen Sitzens und Bewegungsmangel

Warum haben wir eine falsche Sitzhaltung?

Falsche und unergonomische Sitzhaltungen sind weit verbreitet und führen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen entlang der Wirbelsäule. Viele Menschen glauben, sie sitzen richtig, obwohl sie unbewusst typische Fehler machen:

  • Langes Zurücklehnen ohne aktive Aufrichtung
  • Dauerhaftes Sitzen ohne Positionswechsel
  • Zu weiche oder zu tiefe Sitzflächen
  • Starre Bürostühle ohne Bewegungsfreiheit

Solche Faktoren sorgen dafür, dass gesundes Sitzen im Alltag oft auf der Strecke bleibt – selbst wenn ein ergonomischer Stuhl vorhanden ist. Aktives Sitzen setzt genau hier an: Es beschreibt ein Sitzkonzept, bei dem Bewegung bewusst ermöglicht und gefördert wird. Dabei geht es nicht um große Ausschläge, sondern um feine, rhythmische Verlagerungen aus dem Becken heraus. Medizinische Untersuchungen belegen: Aktives Sitzen erhöht die Aktivität der tiefen Lendenwirbelsäulen-Muskulatur und verbessert die Durchblutung im Beckenbereich.


Elemente einer stabilen und aufrechten Sitzhaltung

Das Becken ist die Basis der gesamten Sitzhaltung. Ist es leicht nach vorne aufgerichtet, kann die Lendenwirbelsäule ihre natürliche Krümmung einnehmen. Kippt das Becken nach hinten, steigt der Druck auf die Bandscheiben und die stabilisierende Muskulatur wird inaktiv. Gesundes Sitzen beginnt also immer im Becken.

Regel: Bewegung muss automatisch passieren. Je weniger du bewusst korrigieren musst, desto besser. Idealerweise entsteht Bewegung durch das Sitzsystem selbst, nicht durch ständige Eigenkontrolle.

Aktives Sitzen reduziert die statische Belastung auf Bandscheiben und Wirbelgelenke und hält die tiefen Rumpfmuskeln aktiv. Im Gegensatz dazu führt statisches Sitzen zu Muskelabschaltung, höherem Bandscheibendruck und langfristig zu funktionellen Rückenschmerzen. Bewegung ist daher der zentrale Gesundheitsfaktor beim Sitzen.


Auswirkungen des langen, starren Sitzens

Umfassende Evidenzen zeigen: langes Sitzen ist ein Indikator für Rückenschmerzen und Bandscheibenprobleme. Stell dir einen Gartenschlauch vor, der den ganzen Tag zusammengepresst wird – das Wasser kann nicht mehr richtig fließen. Genau so funktionieren deine Bandscheiben: Sie sind wie kleine „Stoßdämpfer" aus gallertartigem Gewebe, die nur durch Bewegung mit Nährstoffen versorgt werden. Ohne Bewegung „trocknen" sie aus und können ihre Funktion nicht mehr erfüllen.

6 Fehler - darum hast du Rückenschmerzen
Jede zusätzliche Sitzstunde/Tag
+2 % Risiko für Gesamtmortalität
Diabetes-Risiko
+112 % durch langes Sitzen (WHO)

Weiters wird dieses Verhalten mit Schlafproblemen und anderen gesundheitlichen Folgen, wie Übergewicht, Diabetes oder Herzerkrankungen, in Verbindung gebracht. Ein sitzender Lebensstil kann zudem zu Schmerzen führen, insbesondere im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich.


Der Sitzballeffekt: Warum der Gymnastikball keine Dauerlösung ist

Die immer häufiger auftretenden Rücken- und Bandscheibenprobleme haben in den letzten Jahren viele Menschen dazu veranlasst, sich einen Gymnastikball ins Büro zu stellen. Diese landen häufig aber wieder in der Ecke, da sie als langfristige Bürostuhl-Alternative nicht geeignet sind.

Die biomechanischen Grundlagen

Stell dir die Wirbelsäule wie eine Wippe vor. Vorne zieht die Bauchmuskulatur, hinten hält die Rückenmuskulatur dagegen. Je mehr Gewicht vorne hängt – etwa bei gebeugter Haltung – und je schwächer der Rücken dagegenhält, desto mehr Druck landet auf den Bandscheiben. Eine starke Rückenmuskulatur ist also der Schlüssel, um die Bandscheiben spürbar zu entlasten.

Ausgestreckte Arme
Hohe Belastung auf den Bandscheibenbereich
Körpernahes Tragen
Entlastet die Bandscheiben deutlich
Hohe Belastung auf den Bandscheibenbereich durch ausgestreckte Arme
Körpernahes Tragen entlastet die Bandscheiben

Warum der Gymnastikball tückisch ist

Einerseits fehlt es Sitzbällen an individuellen Einstellungsmöglichkeiten wie der Sitzhöhe oder der Rückenlehne. Andererseits ist eine Integration am Arbeitsplatz schwierig, da auch Arbeitstische und Bildschirme unterschiedliche Höhen aufweisen.

Der größte Nachteil ist jedoch die instabile Haltung, die nach längerem Sitzen eingenommen wird – dies wird als sogenannter Sitzballeffekt bezeichnet. Da der Wirbelbereich nicht gleichmäßig belastet werden kann, findet häufig eine Überbelastung der Tiefenmuskulatur statt.

Studienlage: Forscher:innen der Universität Waterloo in Kanada haben evaluiert, dass sich die durchgeführten Aktivitäten des Unterkörpers auf dem Gymnastikball mit denen eines klassischen Bürostuhls vergleichen lassen. Dass wir mit einem Gymnastikball den ganzen Tag aktiv sind, ist also meist eine Illusion unseres Unterbewusstseins.

Dennoch werden Gymnastikbälle von Ergonomie- und Fitnessexpert:innen häufig empfohlen, da auf ihnen verschiedenste Kräftigungsübungen durchgeführt werden können – als kurzfristiges Trainingsgerät, nicht als Dauerlösung.


Bürostühle bei Rückenschmerzen: Aurelia und Aurelius

Ein Bürostuhl mit dynamischer Sitzfläche, wie der Aurelius von Bergardi, ist eine hervorragende Wahl für alle, die gesund sitzen möchten und trotzdem nicht auf den Komfort eines Bürostuhls verzichten wollen. Seine bewegliche Sitzfläche ermöglicht ein kontinuierliches Training der Rückenmuskulatur, während die integrierte Lordosenstütze den unteren Rücken unterstützt.

Der Sattelstuhl Aurelia ist eine weitere Lösung für gesundes Sitzen. Durch die Sattelform entsteht ein optimaler Knie- und Beckenwinkel von über 100°, der den Rücken entlastet und eine aufrechte Haltung fördert.

Sattelstuhl Aurelia und Ergonomiestuhl Aurelius von Bergardi im Vergleich
Links der Sattelstuhl Aurelia, rechts der Ergonomiestuhl Aurelius von Bergardi.

Wenn du auf der Suche nach einem Bürostuhl bist, der wirklich gut für den Rücken ist, sind der Aurelius oder die Aurelia zwei ausgezeichnete Optionen, die das Arbeiten gesünder und dynamischer machen. Ergonomische und dynamische Bürostühle sind eine Investition in deine Gesundheit, da sie die mit langem Sitzen verbundenen Risiken minimieren können. Die Kombination aus weniger Sitzen und mehr körperlicher Aktivität ist der Schlüssel zu einem gesünderen Lebensstil: Dynamisches Sitzen kann die Körperaktivität um bis zu 50 % im Alltag steigern.


Bewegung im Büroalltag: Praktische Tipps

Bewegung fördert die Durchblutung und wirkt Stress entgegen, da die Glückshormone Serotonin und Dopamin sowie Endorphine ausgeschüttet werden. Lange, statische Sitzzeiten reduzieren dagegen die Durchblutung, was die Konzentrationsfähigkeit senkt und die Produktivität beeinträchtigt.

Studien zeigen: Schon 10 Minuten Bewegung pro Stunde können das Risiko für stressbedingte Erkrankungen und Burnout um 15 % senken.

Hier ein paar einfache Tipps vom Gesundheitscoach, um dich zu mehr Bewegung zu motivieren:

  • Triggerpunkte für Bewegung: Nutze jede Gelegenheit, um aus dem statischen Bürostuhl aufzustehen. Stehe auf, wenn du telefonierst, deine E-Mails liest oder kurze Besprechungen hast. Setze dabei Triggerpunkte, bei denen du z. B. 10 Schritte gehst oder eine Kniebeuge machst.
  • Nutze den Weg zur Arbeit: Wenn möglich, wähle den aktiven Weg zur Arbeit – mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Das regt den Metabolismus an und macht geistig frischer.
  • Mache Bewegung zum sozialen Event: Lade Kolleg:innen zu gemeinsamen Aktivitäten ein – eine Wanderung, Fahrradtour oder ein Tanzkurs statt eines Kaffee-Treffens verbindet soziale Interaktion mit Bewegung.
  • Nutze moderne Technologie: Apps und Wearables erinnern dich an Bewegungspausen, zeichnen deine Schritte auf und bieten motivierende Trainingsprogramme.
  • Meetings im Stehen: Sofern niemand etwas dagegen hat, können Meetings mit Kolleg:innen im Stehen oder gemeinsam in Bewegung abgehalten werden.

WHO-Fakten: Langes Sitzen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 147 % und das Diabetes-Risiko um 112 %. Eine bewegungsfreundliche Arbeitsweise reduziert kardiovaskuläre Erkrankungen deutlich.


Pausen richtig nutzen

Pausen sollten regelmäßig, zumindest alle 90 Minuten, abgehalten werden und den Kopf komplett entspannen. Lass dich auf keine unnötigen Pausendiskussionen ein, erzähle stattdessen eine lustige Geschichte von deinem letzten Urlaub!

Vielleicht kannst du alleine besser abschalten? Dann eignet sich zum Beispiel eine 10-minütige Pausenmeditation oder auch Jonglieren-Lernen. Sportliche Personen können auch Liegestütze, Push-ups oder eine Yoga-Einheit machen.

Neben der Bewegung spielt auch eine ausgewogene Ernährung eine Schlüsselrolle: Leichte, nährstoffreiche Mahlzeiten in der Mittagspause tragen dazu bei, konzentriert zu bleiben und das berühmt-berüchtigte Mittagstief zu vermeiden. Ein kurzer Spaziergang, idealerweise mit Kolleg:innen, bringt zusätzlich den Kreislauf in Schwung und fördert die Durchblutung.


Stress am Arbeitsplatz bewältigen

Stress ist ein häufiges Problem in unserem hektischen Alltag und wird durch Bewegungsmangel und langes Sitzen oft verstärkt. Dauerhaftes Sitzen erhöht die Anfälligkeit für stressbedingte Beschwerden:

  • 🔍Wöchentliches Sitzen von mehr als 42 Stunden erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen um 31 % (Wirtschaftswoche).
  • 🔍Bewegungsmangel führt oft zu schlechter Laune, mangelnder Motivation und Müdigkeit.
  • 🔍Psychische Belastungen wie Stress führen zu Spannungszuständen, die Nacken- und Rückenschmerzen auslösen oder verstärken können.
  • 🔍Stress beeinflusst die Biomechanik der Wirbelsäule und führt oft zu angespannten Muskeln, die wiederum Schmerzen verursachen.

Durch dynamisches Sitzen auf einem aktiven Bürostuhl kann das Stressniveau gesenkt werden. Bewegt sitzen bedeutet, durch die Sitzposition immer wieder kleine Bewegungen einzubauen, was die Durchblutung fördert und den Abbau von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin unterstützt.

AGR-Siegel Aktion Gesunder Rücken

🏆 Wusstest du? Die dynamischen Bergardi-Stühle tragen das AGR-Siegel (Aktion Gesunder Rücken e.V.), das Produkte auszeichnet, die Rückenschmerzen effektiv vorbeugen und hohe ergonomische Standards erfüllen.

Tipps zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz:

  • Mehr Bewegung: Schon 10 Minuten Bewegung pro Stunde fördern die Durchblutung und senken das Stressniveau.
  • Ergonomisches Sitzen: Ein gerader-Rücken-Stuhl und ein dynamischer Stuhl fördern eine gesunde Sitzhaltung.
  • Entspannungstechniken: Atemübungen und kurze Pausenmeditationen bauen Stress ab und fördern die Konzentration.
  • Bewusste Pausen: Pausen aktiv nutzen, z. B. für Spaziergänge oder Entspannungsübungen.

Work-Life-Balance

Die Balance zwischen Arbeit und Freizeit beeinflusst das Wohlbefinden maßgeblich. Wer regelmäßig entspannt und aktiv bleibt, baut Stress ab und fördert die psychische Gesundheit. Bewegung und bewusst gestaltete Freizeitaktivitäten, sei es durch Sport oder das Treffen mit Freund:innen, stärken das Wohlbefinden und reduzieren die Wahrscheinlichkeit, unter arbeitsbedingtem Stress zu leiden.

Versuche, nach der Arbeit so gut es geht zu entspannen – mit Familie, Freund:innen oder bei einer Sporteinheit. Ein guter Ausgleich zur Arbeit ist ein zentraler Baustein für die Gesundheit am Arbeitsplatz.


Wie kann ein Bergardi-Stuhl helfen?

Ein dynamischer Bergardi-Stuhl ist eine wertvolle Investition für deine Gesundheit am Arbeitsplatz. Die ergonomische Bauweise unterstützt eine aktive Körperhaltung, die nicht nur physische Beschwerden lindert, sondern auch die Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Endorphinen anregt – den sogenannten Glückshormonen.

Die dynamischen Bergardi-Stühle gleichen alle Beckenbewegungen, die im Sitzen durchgeführt werden, zur Mitte aus. Deshalb ist die gesamte Zeit ein aufrechtes Sitzen möglich, das den Rücken gerade hält – im Gegensatz zum Sitzballeffekt, bei dem die Bewegung unkontrolliert und ungleichmäßig bleibt.

💡 Tipp: Ein höhenverstellbarer Schreibtisch in Kombination mit einem dynamischen Stuhl kann Muskel-Skelett-Beschwerden um bis zu 40 % reduzieren (Quelle: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, BGW).


Fazit

Gesundes Sitzen beginnt nicht beim Möbelstück, sondern beim Verständnis dafür, wie Becken, Wirbelsäule und Bewegung zusammenspielen. Weder starres Sitzen auf einem klassischen Bürostuhl noch der Gymnastikball als Dauerlösung bringen die nötige Kombination aus Stabilität und Bewegung. Dynamisches Sitzen, regelmäßige Bewegungspausen, bewusste Pausengestaltung und ein Ausgleich zur Arbeit sind die zentralen Bausteine für einen gesunden, stressfreien Büroalltag.

Bleib aktiv, bewege dich regelmäßig und wähle ergonomische Büromöbel, um Rückenschmerzen zu vermeiden und dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern. "Wer rastet, der rostet" – dieses Sprichwort beschreibt die Sache mit den Bandscheiben ziemlich treffend.


Häufige Fragen

Was ist der Sitzballeffekt?

Der Sitzballeffekt beschreibt die instabile Haltung, die sich nach längerem Sitzen auf einem Gymnastikball einstellt. Da der Wirbelbereich nicht gleichmäßig belastet wird, kommt es zu einer Überbelastung der Tiefenmuskulatur statt zu echter Aktivierung.

Warum ist ein Gymnastikball keine gute Bürostuhl-Alternative?

Ihm fehlen individuelle Einstellungsmöglichkeiten wie Sitzhöhe oder Rückenlehne, und Studien der Universität Waterloo zeigen, dass die Unterkörperaktivität auf dem Ball mit der auf einem klassischen Bürostuhl vergleichbar ist – echte Dauerbewegung ist meist eine Illusion.

Wie oft sollte ich meine Sitzposition wechseln?

Expert:innen empfehlen, die Sitzposition etwa alle 30 Minuten zu ändern und zusätzlich alle 90 Minuten eine bewusste Bewegungspause einzulegen.

Wie hilft ein Bergardi-Stuhl beim gesunden Sitzen?

Die patentierte Pendelmechanik gleicht Beckenbewegungen kontrolliert zur Mitte aus, sodass der Oberkörper stabil und aufrecht bleibt, während die tiefe Rumpf- und Lendenmuskulatur kontinuierlich aktiviert wird – ganz ohne den Sitzballeffekt.



Quellen & Studien

  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO): Risiken durch Bewegungsmangel und langes Sitzen.
  2. Wirtschaftswoche: Zusammenhang zwischen Sitzzeit und psychischen Erkrankungen.
  3. Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): Auswirkungen höhenverstellbarer Arbeitsplätze auf Muskel-Skelett-Beschwerden.
  4. University of Waterloo: Studie zur Unterkörperaktivität auf Gymnastikbällen im Vergleich zu Bürostühlen.
  5. Statista Research Department (2023): Muskel-Skelett-Krankheiten als Ursache für Krankenstände.
  6. Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR): Zertifizierung ergonomischer Sitzmöbel.
  7. Bergardi intern: Unabhängige klinische Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ zu Rückenschmerzen und Müdigkeit bei Nutzung der Bergardi Aktivstühle.

Hinweis zur Bildgestaltung

Einige der in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

FAQs gesundes Sitzen

Wie hoch sollte der optimale Hüftwinkel beim Sitzen sein?

Auf einem klassischen Bürostuhl liegt der ideale Hüftwinkel bei etwas über 90°. Sattelstühle wie der Bergardi Aurelia ermöglichen einen offeneren Winkel von über 100°, was das Becken zusätzlich entlastet und eine aufrechtere Haltung fördert.

Können auch Infektionen oder Organerkrankungen Rückenschmerzen verursachen?

Ja, in selteneren Fällen können Infektions- oder Tumorerkrankungen sowie Beschwerden erkrankter Organe wie Nieren oder Darm über das Nervensystem als Rückenschmerzen ausstrahlen. Bei unklaren oder anhaltenden Schmerzen sollte das ärztlich abgeklärt werden.

Wie wirkt sich psychischer Stress konkret auf die Wirbelsäule aus?

Psychische Belastung verändert die Biomechanik der Wirbelsäule: Der Körper reagiert mit erhöhter Muskelspannung, besonders im Nacken- und Rückenbereich, was Schmerzen sowohl auslösen als auch bestehende Beschwerden verstärken kann.

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