Die besten Übungen im Sitzen

Die 11 besten Übungen im Sitzen

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am


Übungen im Sitzen helfen dir, Verspannungen zu lösen, Rückenschmerzen vorzubeugen und die Durchblutung zu verbessern. Du musst dafür weder das Büro verlassen noch teure Geräte kaufen. Wir zeigen dir 11 der besten Übungen im Sitzen für den ganzen Körper, für Schultern, unteren Rücken, Trizeps, Brust und Beine, alle direkt am Schreibtisch oder mit wenigen Handgriffen im Büroalltag umsetzbar.

Schulter Unterer Rücken Trizeps Brust Beine

Diese Übungen in deiner Morgenroutine

Die beste Zeit, um mit gezielten Übungen im Sitzen zu starten, ist am Morgen. Eine strukturierte Morgenroutine mit integrierten Bewegungsübungen setzt den perfekten Grundstein für deinen Tag. Durch das Trainieren am Morgen aktivierst du deine Muskulatur, förderst die Durchblutung und steigerst bereits vor Arbeitsbeginn deine Energie und Konzentration.

Die folgenden 11 Übungen lassen sich hervorragend in eine 10-15 minütige Morgenroutine integrieren. Beginne mit sanften Dehnungen (Schulterdehnung), arbeite dich dann zu Kräftigungsübungen vor (Seitheben, Butterfly) und beende deine Session mit dynamischen Beinübungen. Diese Abfolge aktiviert schrittweise deinen gesamten Körper und bereitet dich optimal auf den Tag vor.

💡 Tipp für deine Morgenroutine: Führe diese Übungen direkt nach dem Aufstehen durch oder nach einer kurzen Aufwärmphase wie leichtem Dehnen. Ideal sind 2-3 Übungen pro Bereich, durchgeführt in 3 Durchgängen à 15-20 Sekunden oder Wiederholungen. Zusammen mit einer bewussten Morgenroutine werden diese Übungen zur Gewohnheit und steigern langfristig dein Wohlbefinden.


Vorteile von Übungen im Sitzen für deinen Körper

Übungen im Sitzen sind praktisch, besonders wenn du viel Zeit am Schreibtisch verbringst. Sie helfen dir, deine Muskulatur zu stärken und Verspannungen zu lösen, ohne dass du deinen Arbeitsplatz verlassen musst. Sie sind ideal, um deine Körperhaltung zu korrigieren und Rückenschmerzen vom Sitzen vorzubeugen. Egal, ob im Büro oder zu Hause, alle Übungen lassen sich leicht in deinen Alltag integrieren und benötigen kaum Ausrüstung.

Gerade weil sie so niedrigschwellig sind, eignen sich Übungen im Sitzen besonders gut, um aus vereinzelten guten Vorsätzen eine echte Alltagsroutine zu machen: Ein paar Minuten zwischen zwei Meetings, während eines Telefonats oder direkt am Schreibtisch reichen bereits aus, um spürbar etwas für Haltung, Durchblutung und Wohlbefinden zu tun.

Wie oft sollte ich Übungen im Sitzen durchführen?

Am wirksamsten sind kurze, aber regelmäßige Einheiten. Baue idealerweise alle 60 bis 90 Minuten eine kleine Übungseinheit von 2 bis 5 Minuten in deinen Arbeitstag ein, statt einmal täglich ein langes Programm zu absolvieren. Regelmäßigkeit schlägt Intensität, besonders wenn es um die Vorbeugung von Rückenschmerzen im Büroalltag geht.


Übungen für die Schulter

Die erste Übung, die du im Sitzen machen kannst, ist eine beliebte Einstiegsübung. Man muss eigentlich gar nichts machen, außer sich etwas nach hinten zu setzen und die Hände zu verschränken. Danach drückt man mit den Beinen die Hände leicht zusammen. Die Übung dehnt und ist angenehm für deine Schultern.

1️⃣ Schulterdehnung mit verschränkten Händen

Diese Übung ist ideal als sanfter Einstieg. Sie dehnt deine Schultern und entspannt die Muskulatur.

So geht's:

  • Vorbereitung: Sitze aufrecht auf deinem Stuhl, die Füße fest auf dem Boden.
  • Arme verschränken: Strecke beide Arme nach vorne aus, die Handrücken zeigen nach oben. Lege die linke Hand auf die rechte und verschränke die Finger.
  • Position einnehmen: Führe die Hände zwischen deine Knie in Richtung der Oberschenkelinnenseiten.
  • Widerstand aufbauen: Drücke deine Oberschenkel leicht zusammen, während du mit den Händen dagegenhältst. Spüre die Dehnung in den Schultern.
  • Haltephase: Halte die Spannung 20 Sekunden lang, dann löse sie langsam.

3x 20 Sekunden im Sitzen

2️⃣ Seitheben mit Gewichten

Diese Übung kräftigt die seitlichen Schultermuskeln und lässt sich einfach mit Haushaltsgegenständen wie einem Locher oder Tacker durchführen. Sie eignet sich ideal als effektive Stuhl-Übung im Sitzen.

So geht's:

  • Vorbereitung: Sitze aufrecht auf deinem Stuhl, die Füße fest auf dem Boden. Halte in jeder Hand ein kleines Gewicht, wie einen Locher oder Tacker.
  • Arme anheben: Lasse deine Arme locker seitlich am Körper hängen. Hebe nun beide Arme gleichzeitig bis auf Schulterhöhe (90 Grad), sodass sie eine Linie mit den Schultern bilden.
  • Haltephase: Halte die Arme für 2 Sekunden auf Schulterhöhe.
  • Rückkehr: Senke die Arme langsam in die Ausgangsposition ab.

3x 20 Wiederholungen im Sitzen oder Stehen

3️⃣ Butterfly Reverse für den hinteren Schulterbereich

Diese Übung zielt auf die hinteren Schultermuskeln ab und verbessert die Stabilität sowie die Haltung.

So geht's:

  • Vorbereitung: Sitze aufrecht auf dem Stuhl, die Füße stabil auf dem Boden. Hebe beide Arme seitlich an und beuge sie im Ellenbogen um 90 Grad.
  • Arme zurückführen: Führe beide Arme gleichzeitig langsam nach hinten, bis du die Spannung in den hinteren Schultermuskeln spürst.
  • Haltephase: Halte die Position für 2–3 Sekunden.
  • Rückkehr: Führe die Arme zurück in die Ausgangsposition.

3x 20 Wiederholungen im Sitzen oder Stehen


Übungen für den unteren Rücken

Die Smart-Moving-Technologie der Bergardi-Stühle wurde entwickelt, um den unteren Rücken gezielt zu unterstützen. Sie ermöglicht kontrollierte Beckenbewegungen, die die Tiefenmuskulatur im Bereich der Lendenwirbelsäule (L4 und L5) trainieren, ohne den gesamten Körper zu destabilisieren.

Klassische Fitnessgeräte aktivieren meist nur die größeren Muskelgruppen. Stattdessen sind Sportarten wie Pilates oder Tanzen ideale Alternativen, um die Tiefenmuskulatur zu fördern. Die Bewegungen dieser Sportarten dienten als Vorbild für die Entwicklung der Bergardi-Stühle.

Vorteile der Bergardi-Stühle für den unteren Rücken

  • Gezieltes Rückentraining: Aktivierung und Stärkung der Tiefenmuskulatur im Bereich der Lendenwirbelsäule.
  • Dynamisches Sitzen: Förderung von Beweglichkeit und Stabilität durch gezielte Beckenbewegungen.
  • Prävention von Rückenschmerzen: Natürliche Bewegungen, die auf gesunden Rückenkomfort abzielen.
  • Alltagsintegration: Ergonomische Sitzlösung, die den unteren Rücken im Sitzen trainiert.

💡 Katze-Kuh im Sitzen – Mobilisation für den unteren Rücken

Diese Übung stammt aus dem Yoga und wurde für den Bürostuhl angepasst, sie kann hervorragend auf dem Bergardi-Stuhl durchgeführt werden. Sie mobilisiert sanft die Lendenwirbelsäule und löst Verspannungen im unteren Rücken.

So geht's:

  • Vorbereitung: Setze dich aufrecht auf deinen Stuhl, die Füße stehen stabil auf dem Boden, Hände locker auf den Oberschenkeln.
  • Kuh-Position: Kippe dein Becken nach vorne, mache ein leichtes Hohlkreuz, hebe den Brustkorb an und ziehe die Schultern leicht zurück, Blick geradeaus oder leicht nach oben.
  • Katze-Position: Kippe das Becken nach hinten, runde den Rücken, ziehe das Kinn leicht zur Brust und spüre, wie sich die Wirbelsäule streckt.
  • Atemfluss: Atme ein in der Kuh-Position, aus in der Katzen-Position.

10–15 Wiederholungen, langsam und bewusst


Übung für den Trizeps

Der Trizeps, auch als „dreiköpfiger Armstrecker" oder M. triceps brachii bekannt, ist der wichtigste Muskel für die Streckung des Arms im Ellenbogengelenk. Mit seinen drei Köpfen, dem Caput mediale, laterale und longum, spielt er eine entscheidende Rolle für die Stabilität der Arme und Bewegungen wie das Aufstützen. Übungen für den Trizeps im Sitzen sind ideal, um die Rückseite der Arme gezielt zu trainieren, ohne den Arbeitsplatz verlassen zu müssen.

Trizeps-Push mit Tischwiderstand

Diese Übung stärkt den Trizeps und lässt sich leicht während der Arbeit durchführen.

So geht's:

  • Vorbereitung: Setze dich aufrecht auf den Stuhl, die Füße fest auf den Boden. Lege deine Hände flach auf den Schreibtisch, die Finger zeigen nach vorne.
  • Druck aufbauen: Drücke die Handflächen anfangs sanft, dann kräftiger in die Tischplatte, ohne die Arme zu bewegen. Spanne dabei die Rückseite deiner Oberarme an.
  • Haltephase: Halte die Anspannung 15–20 Sekunden und atme ruhig weiter.
  • Entspannen: Lasse die Spannung langsam los.

3x im Sitzen durchführen


Übungen für die Brust

Die Brustmuskulatur, insbesondere der große Brustmuskel (M. pectoralis major), ist essenziell für viele Bewegungen des Oberkörpers, wie das Heranführen und Zusammenführen der Arme sowie das Senken der Schultern. Übungen für die Brustmuskulatur sind nicht nur für eine bessere Haltung, sondern auch für die Stabilität im Alltag wichtig. Gerade im Sitzen kann man mit einfachen, effektiven Übungen gezielt die Brustmuskulatur trainieren.

1️⃣ Handflächen zusammendrücken

Diese Übung ist einfach durchzuführen und ideal, um den Brustmuskel gezielt zu aktivieren.

So geht's:

  • Vorbereitung: Setze dich aufrecht auf deinen Stuhl, die Füße stehen stabil auf dem Boden.
  • Hände positionieren: Bringe die Hände vor deine Brust, die Handflächen oder Handballen zeigen zueinander.
  • Druck aufbauen: Drücke die Handflächen oder Handballen kräftig gegeneinander. Dabei spürst du die Spannung in der Brustmuskulatur.
  • Haltephase: Halte den Druck für 15–20 Sekunden.
  • Variation: Verändere die Höhe deiner Hände (Brust-, Kinn- und Bauchnabelhöhe), um unterschiedliche Bereiche der Brust zu trainieren.

3x im Sitzen oder Stehen für 15–20 Sekunden

2️⃣ Butterfly-Übung: Arme öffnen und zusammendrücken

So geht's:

  • Vorbereitung: Setze dich aufrecht auf deinen Stuhl, die Füße stehen stabil auf dem Boden. Deine Schultern sind entspannt, und der Oberkörper ist gerade.
  • Arme positionieren: Hebe die Arme seitlich an und beuge sie im 90°-Winkel. Die Unterarme zeigen nach vorne, die Handflächen sind zueinander gerichtet.
  • Bewegung ausführen: Führe die Arme langsam nach vorne, bis sich die Ellbogen knapp vor deiner Brust treffen. Drücke die Arme für einen kurzen Moment zusammen, um die Spannung in der Brustmuskulatur zu erhöhen.
  • Rückführung: Öffne die Arme kontrolliert zurück in die Ausgangsposition, sodass die Schulterblätter leicht zusammengezogen werden. Spüre die Dehnung im Brust- und Schulterbereich.

3x 10–15 Wiederholungen im Sitzen oder Stehen

💡 Tipp: Achte darauf, die Schultern während der Übung nicht anzuheben, und konzentriere dich auf eine flüssige, kontrollierte Ausführung. Um die Intensität zu steigern, kannst du kleine Gewichte oder Wasserflaschen in die Hände nehmen.

Brauche ich Zusatzgewichte für die Übungen im Sitzen?

Nein, unbedingt notwendig sind sie nicht. Viele der Übungen, wie die Schulterdehnung, das Handflächen-Zusammendrücken oder der Trizeps-Push, funktionieren allein mit dem eigenen Körpergewicht oder Widerstand. Für Seitheben und die Butterfly-Übung reichen bereits Alltagsgegenstände wie ein Locher, ein Tacker oder eine gefüllte Wasserflasche als leichtes Zusatzgewicht völlig aus.


Übungen für die Beine

Beinübungen sind entscheidend, um die untere Körperhälfte zu stärken und die Durchblutung anzuregen, insbesondere wenn man viel Zeit im Sitzen verbringt. Diese Übungen sind einfach durchzuführen und benötigen keine zusätzlichen Geräte. Sie fördern die Muskulatur in den Beinen, der Hüfte und dem unteren Rücken und tragen zur Verbesserung der Stabilität und Haltung bei. Zwar lassen sich nicht alle dieser Übungen direkt im Sitzen durchführen, dennoch sind sie einfach umsetzbar und sehr effektiv für kurze Bewegungspausen im Büroalltag.

1️⃣ Kniebeugen mit Ausfallschritt

So geht's:

  • Vorbereitung: Stelle die Füße parallel schulterbreit auf den Boden, der Oberkörper bleibt aufrecht, die Arme locker an der Seite.
  • Bewegung einleiten: Mache einen großen Schritt nach hinten mit dem rechten Fuß. Der linke Fuß bleibt stabil auf dem Boden. Die Zehen beider Füße zeigen nach vorne.
  • Absenken: Beuge das hintere Bein langsam, bis das Knie fast den Boden berührt, und halte dabei das vordere Knie stabil über dem Fuß. Der Oberkörper bleibt gerade.
  • Rückkehr: Drücke dich über das vordere Bein wieder nach oben in die Ausgangsposition. Wechsle dann die Seite.

3x 10–12 Wiederholungen pro Bein im Stehen

2️⃣ Beine ausstrecken im Sitzen

So geht's:

  • Vorbereitung: Setze dich auf die vordere Kante deines Stuhls, der Rücken bleibt gerade, die Hände liegen locker neben den Oberschenkeln auf der Sitzfläche.
  • Bewegung: Strecke das linke Bein langsam aus, sodass es gerade vor dir schwebt. Halte die Position für 2 Sekunden, bevor du das Bein langsam wieder absenkst. Die Zehen zeigen nach oben, der Fuß bleibt geflext.
  • Wechsel: Wiederhole die Bewegung mit dem rechten Bein.

3x 15 Wiederholungen pro Bein im Sitzen

3️⃣ Wandsitzen

So geht's:

  • Vorbereitung: Lehne dich mit dem Rücken flach gegen eine Wand, die Füße stehen etwa 30 cm von der Wand entfernt und schulterbreit auseinander.
  • Absenken: Rutsche langsam nach unten, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind. Die Knie sind im 90°-Winkel gebeugt und befinden sich über den Knöcheln.
  • Position halten: Drücke den Rücken flach an die Wand und lasse die Arme locker neben deinem Körper hängen, ohne dich abzustützen.

3x 20–30 Sekunden, Steigerung auf bis zu 60 Sekunden

4️⃣ Wadenheber auf der Treppe

Der Wadenheber auf der Treppe lässt sich hervorragend in jeden Treppengang im Büro integrieren.

So geht's:

  • Position einnehmen: Stelle dich mit den Fußballen auf eine Treppenstufe, sodass die Fersen frei über dem Rand schweben. Halte dich gegebenenfalls am Geländer fest, um das Gleichgewicht zu wahren.
  • Hebebewegung: Drücke dich langsam auf die Zehenspitzen, bis die Wadenmuskulatur vollständig angespannt ist. Halte die Position für 3–5 Sekunden.
  • Absenken: Senke die Fersen kontrolliert ab, bis sie leicht unter das Niveau der Stufe sinken. Spüre die Dehnung in den Waden.

3x 15–20 Wiederholungen auf einer Treppe

💡 Tipp: Atme während der Übung ruhig und gleichmäßig und vermeide Schwung. Der langsame Bewegungsablauf ist der Schlüssel für maximale Wirkung. Für mehr Intensität kannst du die Übung einbeinig durchführen.


Tipps für alle Übungen

  • Achte auf eine stabile und gerade Haltung des Oberkörpers.
  • Halte die Bewegung kontrolliert und vermeide Schwung.
  • Spüre die Anspannung in der Muskulatur und vermeide Schmerzen oder Überlastung.

Diese Übungen fördern nicht nur die Muskulatur in Schultern, Rumpf und Beinen, sondern verbessern auch die Stabilität und entlasten den unteren Rücken. Sie sind eine großartige Ergänzung zu deinem Büroalltag und helfen, Bewegungsmangel auszugleichen.


Fazit

Bewegung ist der Schlüssel zu einem gesunden Körper, und das nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch direkt am Arbeitsplatz. Mit unseren 11 Stuhl-Übungen im Sitzen lässt sich der Büroalltag dynamischer gestalten und gleichzeitig die Muskulatur in Schultern, Rumpf, Armen, Brust und Beinen stärken. Besonders Übungen für den unteren Rücken im Sitzen sind essenziell, um Verspannungen zu lösen und die Tiefenmuskulatur zu trainieren, das funktioniert mit einem Bergardi-Stuhl besonders gut.

Ob Dehnübungen, gezielte Übungen auf dem Stuhl oder ein kurzer Spaziergang zwischendurch, regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung, verbessert die Haltung und kann Rückenschmerzen effektiv vorbeugen. Mit diesen praktischen Stuhl-Übungen trainierst du nicht nur deinen Körper, sondern steigerst auch dein Wohlbefinden im Büroalltag.


Häufige Fragen

Wie oft sollte ich Übungen im Sitzen durchführen?

Am wirksamsten sind kurze, aber regelmäßige Einheiten, idealerweise alle 60 bis 90 Minuten für 2 bis 5 Minuten, statt einmal täglich ein langes Programm. Regelmäßigkeit schlägt Intensität, besonders bei der Vorbeugung von Rückenschmerzen im Büroalltag.

Brauche ich Zusatzgewichte für die Übungen im Sitzen?

Nein, viele Übungen wie Schulterdehnung, Handflächen-Zusammendrücken oder Trizeps-Push funktionieren mit dem eigenen Körpergewicht. Für Seitheben und die Butterfly-Übung reichen Alltagsgegenstände wie ein Locher, ein Tacker oder eine Wasserflasche völlig aus.

Reichen Übungen im Sitzen aus, um Rückenschmerzen vorzubeugen?

Übungen im Sitzen sind ein wirksamer Baustein, ersetzen aber keine grundsätzlich aktive Sitzhaltung. Am besten wirken sie in Kombination mit einem dynamischen Sitzsystem wie dem Bergardi-Stuhl, das die Tiefenmuskulatur der Lendenwirbelsäule auch zwischen den Übungseinheiten kontinuierlich aktiviert.

 

Quellen & Studien

  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO): Global Recommendations on Physical Activity for Health.
  2. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU): Leitlinie Rückenschmerzen.
  3. Bergardi intern: Unabhängige klinische Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ zu Rückenschmerzen und Müdigkeit bei Nutzung der Bergardi Aktivstühle.

FAQs Übungen im Sitzen

Wie oft sollte ich Übungen im Sitzen durchführen?

Am wirksamsten sind kurze, aber regelmäßige Einheiten, idealerweise alle 60 bis 90 Minuten für 2 bis 5 Minuten, statt einmal täglich ein langes Programm. Regelmäßigkeit schlägt Intensität, besonders bei der Vorbeugung von Rückenschmerzen im Büroalltag.

Brauche ich Zusatzgewichte für die Übungen im Sitzen?

Nein, viele Übungen wie Schulterdehnung, Handflächen-Zusammendrücken oder Trizeps-Push funktionieren mit dem eigenen Körpergewicht. Für Seitheben und die Butterfly-Übung reichen Alltagsgegenstände wie ein Locher, ein Tacker oder eine Wasserflasche völlig aus.

Reichen Übungen im Sitzen aus, um Rückenschmerzen vorzubeugen?

Übungen im Sitzen sind ein wirksamer Baustein, ersetzen aber keine grundsätzlich aktive Sitzhaltung. Am besten wirken sie in Kombination mit einem dynamischen Sitzsystem wie dem Bergardi-Stuhl, das die Tiefenmuskulatur der Lendenwirbelsäule auch zwischen den Übungseinheiten kontinuierlich aktiviert.

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