Blockade zwischen den Schulterblättern - was tun

Schulterblatt Blockade lösen

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am

Du kennst das Gefühl. Ein dumpfer Druck zwischen den Schulterblättern. Ein Ziehen, das sich nach oben in den Nacken zieht. Eine Steifheit in der Brustwirbelsäule, die sich anfühlt, als wäre dort etwas eingerastet. Viele Betroffene beschreiben Schmerzen zwischen den Schulterblättern als etwas, das sich festgesetzt hat und nicht mehr loslassen will.

Wir zeigen dir, was meist dahinter steckt.


Was sind Schmerzen zwischen den Schulterblättern?

Der Bereich zwischen den Schulterblättern wird von zwei Muskelgruppen bestimmt: dem Musculus trapezius, dem großen Trapezmuskel, der sich vom Hinterkopf bis zur Brustwirbelsäule zieht, und den Musculi rhomboidei, den Rautenmuskeln. Die Rautenmuskeln sind der Muskel zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule. Sie ziehen die Schulterblätter zur Wirbelsäule hin.

Anatomie Schulterblätter

Werden diese Muskeln dauerhaft unter Zugspannung gehalten, etwa weil die Schultern nach vorne fallen und sich die Brustwirbelsäule rundet, entstehen sogenannte myofasziale Triggerpunkte. Das sind kleine, verhärtete Muskelabschnitte, die auf Druck schmerzhaft reagieren und in benachbarte Regionen ausstrahlen, oft in Nacken, Schultern oder sogar Hinterkopf.

Was sind Blockaden?

Mit Blockaden meinen viele Menschen eine plötzliche Bewegungseinschränkung im Rücken. Fachlich handelt es bei der Schulterblatt-Blockade um funktionelle Störungen der kleinen Wirbel und Rippengelenke in der Brustwirbelsäule. Die umliegende Muskulatur spannt reflexartig an und schützt das Gelenk. Das fühlt sich an, als wäre etwas eingerastet. Solche Blockaden entstehen besonders oft bei einseitiger Belastung und wenig Bewegung.

Was sich oft wie eine feste Blockade anfühlt, ist in den meisten Fällen eine Verspannung am Schulterblatt. Sie entsteht durch eine Kombination aus Muskelverspannung, eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit der Brustwirbelgelenke und faszialer Verhärtung im Bindegewebe. Betroffen ist häufig der Muskel unter dem Schulterblatt, der bei Druck deutlich empfindlich reagiert.

Blockaden gibt es nicht nur im oberen Rücken. Wie sich eine Blockade im unteren Rücken am Iliosakralgelenk bemerkbar macht, erfährst du hier: ISG-Blockade: Symptome, Ursachen und was wirklich hilft →

Anatomische Darstellung der Brustwirbelsäule mit typischen Schmerzpunkten zwischen den Schulterblättern, Trapezius und Rhomboideus markiert

Triggerpunkte zwischen den Schulterblättern


Typische Symptome im Überblick

Schmerzen im Schulterblatt können sich sehr unterschiedlich anfühlen und äußern. Die häufigsten Symptome auf einen Blick:

  • •Stechender Schmerz zwischen den Schulterblättern, der bei Bewegung oder tiefem Einatmen stärker wird
  • •Brennen zwischen den Schulterblättern, oft als anhaltendes, flächiges Gefühl beschrieben
  • •Einseitige Beschwerden, z. B. Schmerzen linkes Schulterblatt oder Schulterblatt Schmerzen rechts
  • •Ausstrahlung, etwa Schmerzen im linken Schulterblatt mit Ausstrahlung in den Arm oder Schmerzen linkes Schulterblatt und Brust
  • •Gefühl eines eingeklemmten Nervs im Schulterblatt, teils mit Kribbeln oder Taubheit in Arm und Hand
  • •Allgemeine Verspannungen zwischen den Schulterblättern als Dauerzustand, besonders nach langem Sitzen
  • Symptome Schmerzen Schulterblätter

Manche Betroffene berichten von starken Schmerzen zwischen den Schulterblättern, die plötzlich auftreten, andere kennen eher ein leises, aber dauerhaftes Ziehen. Beides kann funktionelle Ursachen haben, sollte aber, gerade bei stechendem oder brennendem Charakter, ernst genommen werden.


Ursachen für Schmerzen im Schulterblatt

Die Ursachen für Schmerzen im Schulterblatt sind vielfältig, meist aber gut nachvollziehbar. Am häufigsten liegen sie im Bewegungsapparat selbst:

  • •Muskuläre Überlastung von Trapezmuskel und Rhomboideen durch dauerhafte Fehlhaltung
  • •Eingeschränkte Beweglichkeit der Brustwirbelgelenke
  • •Myofasziale Triggerpunkte und fasziale Verklebungen
  • •Ein eingeklemmter Nerv im Schulterblatt, meist durch muskulären Druck auf einen Nervenast

Auch die genaue Lage spielt eine Rolle: Ursachen für Schmerzen zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule liegen häufig in einer überlasteten, überdehnten Rautenmuskulatur, während Ursachen für einseitige Schmerzen im Schulterblatt oft auf eine asymmetrische Belastung hindeuten, etwa durch eine Tasche, die immer auf derselben Schulter getragen wird, eine einseitige Schlafposition oder eine unbewusst schiefe Sitzhaltung am Schreibtisch.


Warum Sitzen die häufigste Ursache ist

Stundenlange Büroarbeit am Schreibtisch ist die mit Abstand häufigste Ursache für Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Der Grund liegt in der typischen Sitzhaltung: Kopf nach vorne, Schultern hochgezogen, Brustwirbelsäule gerundet.

In dieser Position muss der Trapezmuskel permanent arbeiten, um den Kopf zu halten, der bei vorgeschobener Position ein Vielfaches seines normalen Gewichts auf die Halswirbelsäule ausübt. Die Brustwirbelsäule verliert ihre Beweglichkeit. Die Faszien verkleben.

Besonders problematisch: Je tiefer man in den Stuhl sinkt, desto stärker kippt das Becken nach hinten, die Lendenlordose verflacht, und als direkte Folge rundet sich auch die Brustwirbelsäule. Das eine bedingt das andere.

Frau sitzt unergonomisch auf einem Bürostuhl mit nach vorne gefallenen Schultern und Rundrücken, typische Ursache für Verspannungen zwischen den Schulterblättern


Der Teufelskreis: Nacken, Schultern, Brustwirbelsäule

Schmerzen im oberen Rücken entstehen selten isoliert. Sie sind Teil einer Kette.

Die Brustwirbelsäule rundet sich. Die Schultern fallen nach vorne. Der Kopf schiebt sich vor. Der Nacken übernimmt die Stützfunktion. Der Trapezmuskel zieht sich zusammen. Die Schulterblätter spreizen auseinander. Die Rhomboideen werden überdehnt. An den Übergangspunkten entstehen Triggerpunkte und schmerzhafte Verspannungen.

Wer die Nackenverspannung dehnt, aber weiterhin im Rundrücken sitzt, dehnt heute und verkürzt morgen wieder. Wer die Schultern lockert, ohne die Grundhaltung zu verändern, behandelt nur das Symptom, nicht die Ursache.

Frau greift sich schmerzend auf die Schulter, typisches Zeichen für Verspannungen im oberen Rücken und zwischen den Schulterblättern


Wann können Schmerzen im Schulterblatt gefährlich sein?

Die meisten Schmerzen zwischen den Schulterblättern sind muskulär bedingt und harmlos, auch wenn sie sich intensiv anfühlen. Meist stecken Verspannungen durch langes Sitzen oder eine einseitige Haltung dahinter.

In seltenen Fällen gehen Schmerzen im Schulterblatt aber von inneren Organen aus. Das gilt vor allem für Herz und Lunge. Wenn du Schmerzen im Schulterblatt hast und die Lunge als Ursache infrage kommt, steckt oft eine Reizung des Lungenfells, eine Lungenentzündung oder eine Lungenembolie dahinter. Solche Beschwerden werden häufig stärker, wenn du tief einatmest oder hustest. Sie treten oft gemeinsam mit Atemnot auf.

Schmerzen Schulterblatt Lunge: Woran erkennst du den Unterschied?

Muskuläre Schmerzen verändern sich meist mit der Bewegung oder der Haltung. Du spürst sie bei bestimmten Bewegungen, sie lassen bei Wärme oft nach, und die Stelle fühlt sich verhärtet oder druckempfindlich an.

Schmerzen im Schulterblatt, die von der Lunge ausgehen, hängen dagegen oft mit der Atmung zusammen. Sie verstärken sich beim Einatmen, ändern sich aber kaum, wenn du dich anders hinsetzt. Dazu kommen häufig Husten, Atemnot oder ein Stechen in der Brust. Bei diesen Zeichen solltest du den Verdacht nicht abwarten, sondern abklären lassen.

Achtung, ärztliche Abklärung nötig

Hole umgehend ärztliche Hilfe oder rufe den Notruf, wenn du Folgendes bemerkst:

  • plötzlich einsetzende, sehr starke Schmerzen
  • Schmerzen zusammen mit Druckgefühl auf der Brust, Atemnot, Schwindel oder Kaltschweißigkeit
  • Schmerzen, die in Kiefer, Arm oder Oberbauch ausstrahlen
  • Beschwerden nach einem Unfall oder Sturz

Halten Schmerzen unter dem Schulterblatt über mehrere Wochen an, verstärken sie sich stetig oder treten Taubheitsgefühle und Kraftverlust im Arm auf, ist ebenfalls eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Das gilt auch dann, wenn kein akuter Notfall vorliegt.


Was kurzfristig hilft: Übungen und Hausmittel

Schulterblatt Blockade lösen: Was du sofort tun kannst

Eine Schulterblatt Blockade löst sich selten durch Ruhe allein. Sanfte Bewegung, Wärme und gezielte Mobilisation der Brustwirbelsäule bringen die Gelenke wieder in Gang. Die folgenden Übungen helfen dir dabei.

Für die sofortige Linderung von Schmerzen im Schulterblatt haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

  • 1Gezielte Mobilisation der Brustwirbelsäule: Rolle eine Faszienrolle oder ein aufgerolltes Handtuch quer unter die Brustwirbelsäule und lasse den Oberkörper sanft nach hinten sinken. Das öffnet die gerundete BWS und entlastet die Gelenkfacetten.
  • 2Schulterblatt-Retraktion: Schiebe beide Schulterblätter aktiv zur Wirbelsäule hin zusammen und halte die Spannung 5 bis 10 Sekunden. Wiederhole das 10 Mal. Das aktiviert die Rhomboideen und durchbricht die passive Dehnung.
  • 3Brustöffner im Sitzen: Verschränke die Hände hinter dem Kopf und öffne die Ellbogen weit nach außen, während du die Brustwirbelsäule leicht nach hinten streckst. Hält die verhärtete Faszie in Bewegung.
  • 4Nacken-Schulter-Übungen: Da Schmerzen Schulter Nacken häufig gemeinsam auftreten, lohnen sich zusätzlich sanfte Kopfdrehungen und Schulterkreisen, um die gesamte Region zu lockern.
  • 5Wärme: Wärme fördert die Durchblutung und lockert die Muskulatur kurzfristig. Als ergänzende Maßnahme sinnvoll, aber nicht als alleinige Lösung.
Infografik: Übungen gegen Schmerzen im Schulterblatt

Omas Hausmittel gegen Schulterschmerzen

Omas Hausmittel gegen Schulterschmerzen sind bis heute beliebt, weil sie einfach umzusetzen sind und tatsächlich kurzfristig Linderung bringen können:

  • •Ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche auf die verspannte Stelle legen
  • •Ein warmer Quarkwickel, der zusätzlich leicht entzündungshemmend wirken soll
  • •Ein warmes Vollbad mit Rosmarin- oder Fichtennadelzusatz zur allgemeinen Muskelentspannung
  • •Sanftes Einreiben mit warmem Öl, kombiniert mit leichter Selbstmassage
Foto oder Infografik zu Hausmitteln gegen Schulterschmerzen: Wärmflasche, Kirschkernkissen, Quarkwickel

Dieses Bild wurde mit KI erstellt

Diese Hausmittel ersetzen keine ärztliche oder physiotherapeutische Behandlung, können aber als ergänzende Sofortmaßnahme hilfreich sein.

Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist

Bei anhaltenden Beschwerden oder ausstrahlenden Schmerzen in Arm oder Hand ist eine Physiotherapie sinnvoll. Manuelle Therapie kann eingeschränkte Wirbelgelenke mobilisieren. Auch klassische Krankengymnastik mit gezielten Übungen für die Schulterblattmuskulatur zeigt bei regelmäßiger Anwendung gute Ergebnisse. Wer zusätzlich Schulter Übungen zuhause in den Alltag einbauen möchte, kann die oben genannten Übungen 2 bis 3 Mal täglich wiederholen, bei Bedarf auch mit leichten Kurzhanteln zur Kräftigung der Schulterblattfixatoren.

Tipp: Bleibe in Bewegung – Schonhaltung verschlimmert Schmerzen im Schulterblatt oft, statt sie zu lindern.


Was langfristig hilft: die Haltung ändern, nicht nur dehnen

Dehnen löst Verspannungen kurzfristig. Wenn du danach wieder acht Stunden mit Rundrücken sitzt, kehren sie zurück. Das gilt auch, wenn du einen eingeklemmten Nerv am Schulterblatt lösen möchtest. Dehnübungen und Wärme können den Druck nehmen, doch die Ursache bleibt bestehen, solange deine Sitzhaltung die Strukturen im Schulter und Nackenbereich dauerhaft belastet.

Die wirksamste langfristige Maßnahme ist eine aufrechte Grundhaltung im Sitzen. Sie lässt sich nicht durch Willenskraft erzwingen. Sie gelingt, wenn deine Sitzunterlage sie unterstützt.

Eingeklemmter Nerv am Schulterblatt lösen: Warum die Haltung entscheidend ist

Eine aufrechte Sitzhaltung beginnt am Becken. Ist das Becken korrekt aufgerichtet, richtet sich die Lendenwirbelsäule auf. Folgt die Lendenwirbelsäule, richtet sich auch die Brustwirbelsäule auf. Die Schultern gleiten in ihre natürliche Position zurück, der Kopf bleibt über dem Schwerpunkt, und der Trapezmuskel kann sich entspannen.

Genau dieser Zusammenhang ist wichtig, wenn du einen eingeklemmten Nerv am Schulterblatt lösen willst. Bei einem Rundrücken wandern die Schultern nach vorn, und der Kopf schiebt sich vor den Körper. Muskeln und Gewebe rund um das Schulterblatt stehen dann unter Dauerspannung. Das kann Nerven reizen und Beschwerden verstärken. Eine aufrechte Haltung nimmt diese Dauerbelastung heraus.

Das klingt einfach. Es gelingt aber nur, wenn dein Stuhl die aufrechte Position unterstützt, anstatt sie zu sabotieren.

Eine aufrechte Haltung beginnt nicht an den Schultern. Sie beginnt am Becken.

Wie du deinen gesamten Arbeitsplatz rückenfreundlich einrichtest, erfährst du im Leitfaden: Ergonomie am Arbeitsplatz: Der Leitfaden →


Wie ein rückenschonender Stuhl die Schulterblätter entlastet

Ergonomiestühle im Vergleich

Nicht jeder der vielen Ergonomiestühle löst das Problem. Viele herkömmliche Modelle stützen den Rücken, lassen dich aber statisch sitzen. Wer lange in derselben Position bleibt, begünstigt Blockaden. Aktive Ergonomiestühle setzen anders an: Sie unterstützen eine aufrechte Haltung und fördern gleichzeitig kleine Bewegungen im Sitzen.

Wie sich ein Sattelstuhl im direkten Vergleich zu einem klassischen Bürostuhl schlägt, zeigt dieser Beitrag: Sattelstuhl vs. Bürostuhl: Welcher ist besser? →

Der Bergardi Sattelstuhl setzt genau an diesem Punkt an. Die Sitzfläche ist sattelförmig und zweiteilig konstruiert. Dadurch kippt das Becken automatisch leicht nach vorne, sobald du Platz nimmst. Diese Beckenkippung ist der Schlüssel.

Ein nach vorne geneigtes Becken richtet die Lendenlordose auf. Die aufgerichtete LWS zieht die Brustwirbelsäule mit. Die Schultern können in ihre natürliche Rückposition fallen. Der Kopf bleibt gerade. Der Trapezmuskel arbeitet nicht mehr gegen eine Fehlhaltung an.

Zusätzlich aktiviert die Smart Moving Technologie durch die seitliche Bewegung der Sitzfläche die tiefe Rückenmuskulatur im LWS-Bereich. Eine kräftige und aktive Tiefenmuskulatur ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die aufrechte Haltung nicht nach einer Stunde zusammenbricht.

Die ständige Mikrobewegung hält die Lendenwirbelsäule mobil. Das beugt Blockaden im Rücken vor, die sonst bei langem, starrem Sitzen entstehen. Bergardi gehört damit zu den Ergonomiestühlen, die Haltung und Bewegung verbinden. Eine bestehende Blockade ersetzt der Stuhl nicht. Er unterstützt dich aber dabei, dass sie seltener wiederkommt.

Der Bergardi Aktivstuhl lindert bestehende Schmerzen zwischen den Schulterblättern nicht von einer Minute auf die andere. Aber er setzt an der Ursache an, die dafür sorgt, dass sie immer wieder entstehen.

Frau sitzt aufrecht auf dem Bergardi Sattelstuhl Aurelia, Schultern in natürlicher Position, Brustwirbelsäule aufgerichtet


Fazit

Schmerzen zwischen den Schulterblättern sind in den allermeisten Fällen kein strukturelles Problem, sondern ein funktionelles. Sie entstehen durch dauerhaft schlechte Sitzhaltung, Bewegungsmangel und die Überbelastung von Trapezmuskel und Rhomboideen. Kurzfristige Maßnahmen wie Mobilisation, Dehnen, Wärme und altbewährte Hausmittel helfen, aber sie lösen nicht die Ursache. Wer Blockaden dauerhaft vorbeugen will, kombiniert Bewegung im Alltag mit Ergonomiestühlen, die aktives Sitzen ermöglichen.

Eine wirksame und nachhaltige Lösung ist eine aufrechte Grundhaltung im Sitzen, die vom Becken aus beginnt. Der Bergardi Sattelstuhl Aurelia unterstützt genau das: automatische Beckenaufrichtung, Aktivierung der Tiefenmuskulatur, und damit eine Schulter- und Nackenentlastung, die ohne Willenskraft und ohne Trainingsaufwand funktioniert.


FAQ

Was bedeuten Schmerzen im Schulterblatt?

In den meisten Fällen sind Schmerzen im Schulterblatt Ausdruck einer muskulären Überlastung, meist von Trapezmuskel und Rhomboideen, kombiniert mit eingeschränkter Beweglichkeit der Brustwirbelgelenke. Sie sind ein Signal des Körpers, dass die aktuelle Sitz- oder Bewegungsgewohnheit die Muskulatur dauerhaft überfordert.

Woher kommen starke, ausstrahlende Schmerzen im Schulterblatt?

Starke, ausstrahlende Schmerzen entstehen häufig durch ausgeprägte myofasziale Triggerpunkte oder einen gereizten Nerv, der durch verspannte Muskulatur eingeengt wird. Sie können in Nacken, Arm oder Brust ausstrahlen. Halten sie an oder verschlimmern sie sich, ist eine ärztliche Abklärung ratsam.

Wie bekomme ich Schmerzen im Schulterblatt weg?

Kurzfristig helfen Mobilisation der Brustwirbelsäule, Schulterblatt-Retraktion, Wärme und Hausmittel. Langfristig verschwinden die Beschwerden nur, wenn die zugrunde liegende Sitzhaltung verändert wird, zum Beispiel durch einen Stuhl, der das Becken automatisch aufrichtet.

Wohin strahlen Schmerzen im Schulterblatt aus?

Je nach betroffener Struktur können Schmerzen im Schulterblatt in den Nacken, den Hinterkopf, die Schulter, den Arm oder die Brust ausstrahlen. Diese Ausstrahlung entsteht meist entlang der versorgenden Nervenbahnen oder über zusammenhängende Muskelketten.

Was sind die Ursachen für einseitige Schmerzen im Schulterblatt?

Einseitige Schmerzen im Schulterblatt entstehen häufig durch asymmetrische Belastung, etwa eine Tasche, die immer auf derselben Seite getragen wird, eine bevorzugte Schlafseite oder eine unbewusst schiefe Sitzhaltung am Arbeitsplatz.

Können Schmerzen im Schulterblatt von der Lunge kommen?

In seltenen Fällen können Lungenbeschwerden Schmerzen verursachen, die sich Richtung Schulterblatt projizieren, insbesondere zusammen mit Atembeschwerden, Husten oder Fieber. In diesem Fall ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Kommen Schmerzen unter dem linken Schulterblatt vom Herzen?

Sehr selten können Schmerzen unter dem linken Schulterblatt auf das Herz zurückgehen, vor allem bei zusätzlichem Brustdruck, Atemnot oder Ausstrahlung in Arm oder Kiefer. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig, die meisten Fälle sind jedoch muskulär bedingt.

Welches Hausmittel hilft am schnellsten bei akuten Schulterschmerzen?

Wärme wirkt meist am schnellsten: ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche direkt auf die verspannte Stelle gelegt, kombiniert mit sanften Bewegungen, lindert akute muskuläre Verspannungen oft schon nach wenigen Minuten.

Hilft ein Aktivstuhl bei Schmerzen zwischen den Schulterblättern?

Ein Aktivstuhl wie der Bergardi Sattelstuhl richtet das Becken auf, was automatisch die gesamte Wirbelsäulenhaltung verbessert. Damit reduziert er die Ursache für Schmerzen zwischen den Schulterblättern. Die Schultern können in ihre natürliche Position zurückkehren, der Trapezmuskel wird entlastet.

Was hilft dauerhaft gegen Schmerzen zwischen den Schulterblättern?

Dauerhaft hilft nur eine aufrechte Grundhaltung im Sitzen. Diese beginnt am Becken. Ein Sattelstuhl wie der Bergardi Aurelia richtet das Becken automatisch auf und unterstützt so die gesamte Wirbelsäule, einschließlich der Brustwirbelsäule und der Schulterposition.

Wann sollte ich bei Schmerzen zwischen den Schulterblättern einen Arzt aufsuchen?

Bei Schmerzen, die in Arm, Hand oder Hinterkopf ausstrahlen, bei Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder Kraftverlust im Arm, bei Symptomen wie Atemnot oder Brustdruck sowie bei Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten oder nach einem Unfall auftreten, ist ärztliche Abklärung notwendig.

Quellen & Studien

  1. Aramaki Y, Kakizaki F, Kawata S, Omotehara T, Itoh M (2021): Effects of the posterior pelvic tilt sitting posture on thoracic morphology and respiratory function. Journal of Physical Therapy Science 33(2), 118–124. doi.org/10.1589/jpts.33.118
  2. FH Gesundheitsberufe OÖ. Klinische Studie Bergardi Aktivstühle. Linz, 2023.

Hinweis zur Bildgestaltung

Einige der in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Mehr zur Blockade zwischen den Schulterblättern

Was ist eine Blockade zwischen den Schulterblättern?

Eine Blockade zwischen den Schulterblättern ist meist eine Kombination aus Muskelverspannung, eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit der Brustwirbelgelenke und faszialer Verhärtung. Sie entsteht häufig durch dauerhaft schlechte Sitzhaltung und Bewegungsmangel im Büroalltag.

Wie kann ich eine Blockade zwischen den Schulterblättern selbst lösen?

Gezielte Mobilisation der Brustwirbelsäule mit einer Faszienrolle, aktive Schulterblatt-Retraktion, Brustöffner im Sitzen und Wärme helfen kurzfristig. Langfristig muss die Ursache, meist eine gerundete Sitzposition, beseitigt werden.

Warum entstehen Verspannungen in der Brustwirbelsäule beim Sitzen?

Beim Sitzen rundet sich die Brustwirbelsäule häufig. Das zieht die Schultern nach vorne, überdehnt die Rhomboideen und überlastet den Trapezmuskel. Die Folge sind Triggerpunkte, Verhärtungen und das typische Blockadegefühl zwischen den Schulterblättern.

Was hilft dauerhaft gegen Blockaden im oberen Rücken?

Dauerhaft hilft nur eine aufrechte Grundhaltung im Sitzen. Diese beginnt am Becken. Ein Sattelstuhl wie der Bergardi Aurelia richtet das Becken automatisch auf und unterstützt so die gesamte Wirbelsäule, einschließlich der Brustwirbelsäule und der Schulterposition.

Wann sollte ich bei Schulterblatt-Blockaden einen Arzt aufsuchen?

Bei Schmerzen, die in den Arm, die Hand oder den Hinterkopf ausstrahlen, bei Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder Kraftverlust im Arm, sowie bei Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten oder nach einem Unfall auftreten, ist ärztliche Abklärung notwendig.

Hilft ein Aktivstuhl bei Verspannungen zwischen den Schulterblättern?

Ein Aktivstuhl wie der Bergardi Sattelstuhl richtet das Becken auf, was automatisch die gesamte Wirbelsäulenhaltung verbessert. Damit reduziert er die Ursache für Schulterblatt-Verspannungen. Die Schultern können in ihre natürliche Position zurückkehren, der Trapezmuskel wird entlastet.

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