Sattelstuhl vs. Bürostuhl: Was ist besser?

Sattelstuhl vs. Bürostuhl: Welcher ist besser?

Veröffentlicht am von Thomas Riegler

Zuletzt aktualisiert am

Ein ergonomischer Sattelstuhl und ein klassischer Bürostuhl unterscheiden sich deutlich in Design, Funktion und den ergonomischen Effekten. Beide Sitzmöbel haben spezifische Vorteile, die sie für unterschiedliche Nutzergruppen geeignet machen. Und dazwischen gibt es noch eine dritte Kategorie, den Aktivstuhl, die viele Menschen nicht klar einordnen können. Wir bringen Licht ins Dunkel, mit allen Vor- und Nachteilen, der passenden Technologie-Erklärung und einem interaktiven Test, der dir zeigt, welcher Stuhltyp zu dir passt.

Klinische Studie
−76 % Rückenschmerzen in 6 Wochen
Empfohlener Kniewinkel Sattelstuhl
100°–135°

1. Sattelstuhl oder Bürostuhl: Ein Überblick

Der Bürostuhl ist darauf ausgelegt, maximale Unterstützung und Komfort zu bieten, durch eine breite Sitzfläche, eine hohe Rückenlehne und oft auch Armlehnen. Diese Unterstützung kann jedoch dazu führen, dass die Rückenmuskulatur inaktiv bleibt, wodurch langfristig Haltungsschäden und Rückenschmerzen entstehen.

Ein ergonomischer Sattelstuhl hingegen erfordert eine aktive Sitzhaltung. Durch seine spezielle Sattelform bleibt die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form, das Becken wird leicht nach vorne gekippt, und der Druck auf die Bandscheiben wird reduziert. Studien zeigen, dass diese Position besonders für Menschen mit Rückenschmerzen oder Beckenproblemen vorteilhaft ist, da sie die Tiefenmuskulatur stärkt und Verspannungen vorbeugt.

Der Unterschied zwischen einem herkömmlichen Bürostuhl und einem Sattelstuhl liegt vor allem im Komfort und der gesundheitlichen Effekte. Der dynamische Sattelstuhl von Bergardi gilt als bewegte und gesunde Bürostuhl-Alternative.

Sattelstühle von Bergardi im Vergleich zum klassischen Bürostuhl
Sattelstühle von Bergardi: ergonomisch geformt für eine aktive, aufrechte Sitzhaltung.

Bürostuhl: Geeignet für längere Sitzphasen und für Personen, die eine entspannte Haltung bevorzugen oder zusätzlichen Komfort durch Arm- und Rückenlehnen wünschen.

Sattelstuhl: Perfekt für gesundheitsbewusste Nutzer, die ihre Sitzhaltung aktiv verbessern möchten. Besonders geeignet für Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen oder für Menschen mit bestehenden Rückenproblemen.


2. Was ist ein Aktivstuhl, und wie unterscheidet er sich?

Aktivstühle sind eine innovative Alternative zu herkömmlichen Bürostühlen. Sie zeichnen sich durch ihre besondere Sitzfläche aus, die im Vergleich zu herkömmlichen Stühlen beweglich ist. Die Sitzfläche ist in der Regel so konzipiert, dass sie sich dem Körper der Nutzer:innen anpasst und ihnen eine dynamische Sitzposition ermöglicht. Durch die Beweglichkeit der Sitzfläche wird der Körper dazu angeregt, sich fortlaufend leicht zu bewegen und so eine verbesserte Muskulatur und damit einhergehend eine bessere Durchblutung zu fördern. Aktiv-dynamische Stühle sind in der Regel höhenverstellbar und bieten eine individuelle Einstellmöglichkeit, um eine optimale Sitzposition zu erreichen.

Zwei herausragende Beispiele für Aktivstühle sind der Ergonomiestuhl Aurelius und der Sattelstuhl Aurelia von Bergardi. Beide wurden entwickelt, um während des Sitzens Bewegungen im Hüftbereich zu ermöglichen. Das Besondere dabei ist, dass der Kopf während dieser Bewegungen stets stabil bleibt, sodass uneingeschränktes Arbeiten während der Bewegung ermöglicht wird. Mit diesen innovativen Stühlen wird die Verbindung von Ergonomie und aktiver Bewegung erreicht, was sich äußerst positiv auf die Gesundheit auswirken kann und dem klassischen Sitzballeffekt entgegenwirkt: Bewegung ohne Instabilität.

Aktivstühle sind also der Oberbegriff, Sattelstuhl und Ergonomiestuhl sind zwei konkrete Ausprägungen davon, mit unterschiedlicher Sitzgeometrie, aber demselben Grundprinzip aktiver Bewegung.


3. Vorteile eines Sattelstuhls

Ein ergonomischer Sattelstuhl bietet eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen, die ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für viele Arbeitsumgebungen machen.

3.1 Entlastung der Wirbelsäule

Die leicht nach vorne geneigte Sitzfläche eines Sattelstuhls sorgt dafür, dass das Becken gekippt und die natürliche S-Krümmung der Wirbelsäule unterstützt wird. Dies reduziert den Druck auf die Bandscheiben und minimiert die Belastung des unteren Rückens.

3.2 Bewegtes Sitzen für einen aktiven Alltag

Im Gegensatz zu herkömmlichen Stühlen fördert ein Sattelstuhl kontinuierliche Bewegungen. Die dynamische Sitzfläche bewegt sich mit den natürlichen Bewegungen des Körpers mit, was die Durchblutung anregt und Verspannungen entgegenwirkt.


4. Vorteile von Aktivstühlen im Detail

Das Sitzen auf einem Aktivstuhl bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Bürostühlen. Die wichtigsten im Überblick:

  • 1Verbesserte Haltung: Eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden ist eine falsche Sitzhaltung. Aktivstühle fördern eine aufrechte Haltung und unterstützen so die Wirbelsäule. Durch das ständige Ausbalancieren auf dem Stuhl wird die Tiefenmuskulatur gestärkt und trainiert, wodurch automatisch eine verbesserte Haltung entsteht.
  • 2Stärkung der Muskulatur: Im Gegensatz zu herkömmlichen Stühlen gewähren Aktivstühle ständige Bewegung. Das Bewegen be- und entlastet die Muskulatur stetig und stärkt gleichmäßig die Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur.
  • 3Verbesserung der Durchblutung: Aktives Sitzen fördert die Durchblutung, da durch die Bewegung der Blutfluss im Körper angeregt wird. Eine verbesserte Durchblutung führt zu einer besseren Sauerstoffversorgung der Organe und Muskeln, was wiederum zu einer höheren Konzentrations- und Leistungsfähigkeit führen kann.
  • 4Reduktion von Rückenschmerzen: Durch eine aufrechte Haltung und eine gleichmäßige Belastung der Muskulatur kann aktives Sitzen dazu beitragen, Rückenschmerzen zu reduzieren oder vorzubeugen.
  • 5Mehr Freude beim Arbeiten: Eine stabile Haltung und eine gestärkte Muskulatur helfen nicht nur dabei, fitter durch den Tag zu kommen, sie sorgen auch dafür, dass du motivierter durch deinen Tag kommst.
  • 6Weniger Müdigkeit: Aktives Sitzen führt zu weniger Müdigkeit, da es die Durchblutung verbessert und die Muskelaktivität fördert, was den Körper besser mit Sauerstoff versorgt und Ermüdungserscheinungen reduziert.
  • 7Stressabbau: Aktivstühle tragen dazu bei, Stress abzubauen und eine entspannende Atmosphäre zu schaffen. Die Bewegung auf dem Stuhl ermöglicht eine angenehme Ablenkung und kann dazu beitragen, die Anspannung im Körper zu lösen.

5. Interaktiver Test: Welcher Stuhltyp passt zu dir?

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6. Die Technologie dahinter: Smart Moving

Der Sattelstuhl Aurelia entstand nicht aus einem Laborauftrag, sondern aus einem echten Bedürfnis: Wie lässt sich das gesündeste Sitzen fördern, mit einem Sitzgefühl, das motiviert statt ermüdet? Viele herkömmliche Bürostühle, auch vermeintlich ergonomische, unterstützen passiv, fördern aber keine gesunde Bewegung. Auch sogenannte 3D-Aktivstühle überzeugten im Entwicklungsprozess nicht immer: Instabile Bewegungen führten teils eher zu Fehlbelastungen als zu echter Aktivierung.

Die patentierte Smart Moving Technologie von Bergardi
Die Smart Moving Technologie: zweiachsige Bewegung, die stets zur Körpermitte zurückgeführt wird.

Im Zentrum steht die zweiachsige Bewegungstechnologie, die Smart Moving Technologie, die sowohl im Sattelstuhl Aurelia als auch im Ergonomiestuhl Aurelius zum Einsatz kommt. Beim Aurelia ist sie so abgestimmt, dass das Becken im Zentrum bleibt und Bewegungen gezielt über die Lendenwirbelsäule und Hüftregion gesteuert werden. Der Stuhl fördert somit eine natürliche Mobilisation der unteren Wirbelsäule, ideal bei Problemen im ISG- oder LWS-Bereich.

Zweiachsige Bewegungen ermöglichen eine gezielte Beweglichkeit nach links und rechts, wobei jede Bewegung stets zur Körpermitte zurückgeführt wird. Das ist essenziell für die Stabilität der Wirbelsäule und beugt Überlastung durch Ausgleichsbewegungen vor. Das Besondere: Die Bewegung geschieht beinahe unbewusst, ganz ohne Aktivierung per Hebel oder Schalter. Bei unbewussten Bewegungen wird die Mikromuskulatur trainiert, bei umfassenderen Bewegungen die Makromuskulatur.

Klinisch geprüft: Diese Bewegungstechnologie wurde in einer unabhängigen klinischen Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ getestet: Sie zeigte eine Reduktion von Rückenschmerzen um 76 % und eine Verringerung von Erschöpfung um 37 % nach 6 Wochen Nutzung. Zusätzlich wurde der Sattelstuhl mit dem AGR-Gütesiegel für seine rückenfördernden Effekte ausgezeichnet.


7. Richtige Einstellung: Sitzhöhe & Kniewinkel

Wähle einen höhenverstellbaren Stuhl, der deine Körpergröße und deinen Arbeitsplatz berücksichtigt. Achte auf einen korrekten Kniewinkel von 100° bis 135° für maximale Ergonomie.

Stelle den Aurelia so ein, dass deine Oberschenkel nach unten in einem Winkel von 110°–135° abfallen. Das Becken sollte höher liegen als die Kniegelenke. Das öffnet den Hüftwinkel und entlastet die Bandscheiben. Die Haltung wird automatisch aufrechter, der Brustkorb freier, die Lendenwirbelsäule stabiler.

Sitzhöhe einstellen auf dem Sattelstuhl von Bergardi für den korrekten Kniewinkel
Die richtige Sitzhöhe ist entscheidend: Becken höher als die Knie, Kniewinkel zwischen 100° und 135°.

Da der Sattelstuhl Aurelia keinen klassischen Rückenlehnen-Zwang kennt, wird der Nutzer zur aktiven Sitzhaltung angeregt. Die Lordosenstütze sollte so eingestellt werden, dass sie gut am unteren Rücken ansitzt, aber nicht nach vorne drückt.

Einstellung des Sattelstuhls Aurelia für die optimale Sitzposition
Feineinstellung der Lordosenstütze: gut anliegend, ohne nach vorne zu drücken.

8. Für wen eignet sich was?

Der Sattelstuhl Aurelia ist besonders hilfreich für Menschen mit ISG-Problemen, Beschwerden im unteren Rücken oder einer instabilen Beckenhaltung. Durch die offene Sitzposition mit einem Kniewinkel zwischen 110° und 135° wird das Becken automatisch aufgerichtet, wodurch das Iliosakralgelenk entlastet wird. Die geführte Mikrobewegung der Sitzmechanik wirkt wie ein sanfter Impuls, ideal bei ISG-Blockaden, funktionellen Dysbalancen oder auch zur Prävention von Rückenschmerzen.

Auch Personen mit Bandscheibenbeschwerden im Bereich L4/L5 oder L5/S1 berichten von einer spürbaren Verbesserung, da die aufrechte Haltung und die aktivierte Tiefenmuskulatur die Druckverhältnisse im unteren Rücken positiv beeinflussen können. Besonders vorteilhaft ist dabei die reduzierte Auflagefläche des Sattelsitzes, die die Durchblutung im Becken- und Oberschenkelbereich verbessert, ein Pluspunkt bei venösen Stauungen oder eingeschränkter Beweglichkeit.

Bürostuhl geeignet für
Längere, entspannte Sitzphasen, Komfortbedürfnis
Sattelstuhl/Aktivstuhl geeignet für
ISG-/LWS-Beschwerden, höhenverstellbare Tische, aktive Haltung

Kundenfeedback, keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden empfehlen wir eine ärztliche oder physiotherapeutische Abklärung.


9. Was Nutzer:innen sagen

Der Bergardi Sattelstuhl Aurelia in Bewegung.

"Im Homeoffice hatte ich ständig Probleme im unteren Rücken. Ich habe dann eine Facebook-Werbung gesehen und habe mich angesteckt. Seit ich den Aurelia nutze, ist mein Körper viel aktiver, ich fühle mich besser. Der Sattel ist zu Beginn unangenehm, aber trotzdem der angenehmste Gesundheitsstuhl bisher. Der Stuhl ist hochwertig verarbeitet und einfach zu montieren. Eine Investition, die sich definitiv gelohnt hat."

— Irina

"Ich nutze den Bergardi-Stuhl in meiner Praxis. Der Sitzkomfort und die Bewegungsfreiheit sind außergewöhnlich gut. Die Bewegung ist sehr smooth. Meine Rückenmuskulatur ist seitdem spürbar kräftiger. Absolute Empfehlung!"

— Sigi

"Ich hätte nie gedacht, dass Sitzen mein Leben verändern kann, aber der Sattel kann. Seit Jahren hatte ich Probleme mit dem Iliosakralgelenk, von klassischen Stühlen verschlimmert. Die Bewegungsmechanik ist wie ein stiller Therapeut im Alltag. Mein ISG blockiert seither deutlich seltener. Die Qualität und das Sitzgefühl lassen nichts zu wünschen übrig, auch wenn ich nur 2 Stunden pro Tag am Sattel sitzen kann. Das reicht mir aber völlig aus."

— Beate
Der dynamische Sattelstuhl Aurelia von Bergardi im Produktfoto
Der Sattelstuhl Aurelia: hochwertig verarbeitet, entwickelt in Österreich, produziert in der Schweiz.

10. Ergonomische Kriterien auf einen Blick

Bürostuhl: Breite Unterstützung durch Lehnen für längeres, statisches Sitzen. Kann bei falscher Nutzung zu Passivität und Rückenschmerzen führen.

Sattelstuhl: Fördert eine aktive, aufrechte Haltung. Entlastet die Bandscheiben und stabilisiert die Wirbelsäule.

Fazit

Der Vergleich Sattelstuhl vs. Bürostuhl zeigt, dass beide Sitzlösungen ihre Vor- und Nachteile haben. Besonders für gesundheitsbewusste Menschen, die an ihrer Haltung arbeiten möchten, ist ein ergonomischer Sattelstuhl die bessere Wahl. Aktivstühle wie der Ergonomiestuhl Aurelius bieten dabei einen sanfteren Einstieg für alle, die den Umstieg vom klassischen Bürostuhl nicht auf einmal vollziehen möchten.

Mit den innovativen Modellen von Bergardi entscheidest du dich für modernes Sitzen, das deine Gesundheit nachhaltig unterstützt. Probier es aus und erlebe den Unterschied, gesund sitzen war noch nie so einfach!


Häufige Fragen

Ist ein Sattelstuhl wirklich besser als ein normaler Bürostuhl?

Für gesundheitsbewusste Menschen, die aktiv an ihrer Haltung arbeiten möchten, ja. Ein Sattelstuhl fördert eine aufrechte, aktive Sitzhaltung und entlastet die Bandscheiben, während ein klassischer Bürostuhl vor allem Komfort für längeres, passives Sitzen bietet.

Was ist der Unterschied zwischen Aktivstuhl und Sattelstuhl?

Der Aktivstuhl ist der Oberbegriff für Stühle mit beweglicher Sitzfläche. Der Sattelstuhl ist eine konkrete Ausprägung davon mit sattelförmiger Sitzfläche und offenem Hüftwinkel, während z. B. der Ergonomiestuhl Aurelius eine klassischere Sitzform mit Aktivierung kombiniert.

Für wen eignet sich ein Sattelstuhl besonders?

Besonders für Menschen mit ISG-Problemen, Beschwerden im unteren Rücken, instabiler Beckenhaltung oder Bandscheibenbeschwerden im Bereich L4/L5 bzw. L5/S1, sowie für alle, die an einem höhenverstellbaren Tisch arbeiten.

Wie stelle ich den Sattelstuhl richtig ein?

Die Oberschenkel sollten in einem Winkel von 110° bis 135° nach unten abfallen, das Becken sollte höher liegen als die Knie. Die Lordosenstütze sollte am unteren Rücken anliegen, ohne nach vorne zu drücken.

Muss ich mich an einen Sattelstuhl erst gewöhnen?

Ja, eine kurze Eingewöhnungsphase ist normal. Viele Nutzer:innen berichten, dass der Sattel zu Beginn ungewohnt ist, sich nach kurzer Zeit aber als angenehm und aktivierend herausstellt.

Quellen & Studien

  1. Bergardi intern: Unabhängige klinische Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ zu Rückenschmerzen und Erschöpfung bei Nutzung des Sattelstuhls Aurelia.
  2. AGR (Aktion Gesunder Rücken): Gütesiegel-Kriterien für rückenfördernde Sitzmöbel.
  3. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU): Leitlinie Rückenschmerzen.

Hinweis zur Bildgestaltung: Einige der in diesem Beitrag verwendeten Bilder wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Mehr zu Sattelstuhl vs. Bürostuhl

Ist ein Sattelstuhl wirklich besser als ein normaler Bürostuhl?

Für gesundheitsbewusste Menschen, die aktiv an ihrer Haltung arbeiten möchten, ja. Ein Sattelstuhl fördert eine aufrechte, aktive Sitzhaltung und entlastet die Bandscheiben, während ein klassischer Bürostuhl vor allem Komfort für längeres, passives Sitzen bietet.

Was ist der Unterschied zwischen Aktivstuhl und Sattelstuhl?

Der Aktivstuhl ist der Oberbegriff für Stühle mit beweglicher Sitzfläche. Der Sattelstuhl ist eine konkrete Ausprägung davon mit sattelförmiger Sitzfläche und offenem Hüftwinkel, während z. B. der Ergonomiestuhl Aurelius eine klassischere Sitzform mit Aktivierung kombiniert.

Für wen eignet sich ein Sattelstuhl besonders?

Besonders für Menschen mit ISG-Problemen, Beschwerden im unteren Rücken, instabiler Beckenhaltung oder Bandscheibenbeschwerden im Bereich L4/L5 bzw. L5/S1, sowie für alle, die an einem höhenverstellbaren Tisch arbeiten.

Wie stelle ich den Sattelstuhl richtig ein?

Die Oberschenkel sollten in einem Winkel von 110° bis 135° nach unten abfallen, das Becken sollte höher liegen als die Knie. Die Lordosenstütze sollte am unteren Rücken anliegen, ohne nach vorne zu drücken.

Muss ich mich an einen Sattelstuhl erst gewöhnen?

Ja, eine kurze Eingewöhnungsphase ist normal. Viele Nutzer:innen berichten, dass der Sattel zu Beginn ungewohnt ist, sich nach kurzer Zeit aber als angenehm und aktivierend herausstellt.

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